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Alexander Legge

Mobile SEO: Das sollten Sie für SEO bei mobilen Shops beachten

Alexander Legge | 4.02.2015 | Shopsoftware / SEO

Label für mobile WebseitenDas Web ist mobil – diese Feststellung hat Google Ende letzten Jahres dazu veranlasst mobil-optimierte Websites in der mobilen Darstellung der Google Websuche prominenter hervorzuheben. User sollen so eine Entscheidungshilfe direkt auf der Suchergebnisseite erhalten. Wir zeigen ihnen, wie Shopbetreiber ihren Vorteil daraus ziehen können und was Sie beachten sollten.

Die Hervorhebung von Websites mit besonders guter mobiler Darstellung ist die jüngste Aktion von Google um auch Shopbetreiber die bereits auf mobile Seiten oder responsive Design setzen, zu belohnen. Google möchte so seine mobilen Suchergebnisse weiter aufwerten und dem User die bestmögliche User Experience bieten.

Responsive Design bei Mobile SEO von Google bevorzugt

Haben Sie bei ihrer Onlinestrategie ganz auf Response Design gesetzt, können Sie an dieser Stelle fast aufhören den Artikel zu lesen. Response Design ist die Variante um seine Website mobil zu optimieren, die Google selbst vorschlägt und ganz klar empfiehlt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie haben immer nur eine URL unter der Inhalte zu finden sind und müssen sich keine Sorgen machen, dass sie Ihre User-Weichen aktuell halten und regelmäßig testen.

Anpassungen für eigenständige mobile Website

Sie nutzen eine eigenständige mobile Website? Sie sollten dann auf jeden Fall sicherstellen, dass Google von der mobilen Seite auch weiß und diese als optimierte Darstellung ihres Desktop-Shops versteht. Dazu haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten je nachdem welche Technik Sie einsetzen.

Nutzen Sie immer die gleiche URL die nur nach Endgerät unterschiedliche Templates ausliefert? Dann sollten Sie mit dem Vary-HTTP-Header arbeiten und Google von der Alternative erzählen.

Arbeiten Sie hingegen mit eigenen mobilen URLs, dann reicht es in der Regel schon sog. Canonical- und Alternate-Tags zu verwenden. Diese werden für den Besucher Ihrer Website vollkommen unsichtbar im sogenannten „head“-Bereich ihrer Website innerhalb der -Tags eingebunden.

Die Tags sollten in der Desktop-Version so aussehen:

<link rel="alternate" media="handheld" href="http://m.ihr-shop.de/produkt/tuerstopper/">

In der mobilen Version verweisen Sie dann entsprechend auf die Desktop-Version:

<link rel="canonical" href="http://www.ihr-shop.de/produkt/tuerstopper/">

Sollten Sie eine oder mehrere mobile Versionen einsetzen, so sollten die Verweise auf der Desktop-Version so aussehen:

<link rel="alternate" media="handheld" href=„http://m.ihr-shop.de/produkt/tuerstopper/">
<link rel="alternate" media="only screen and (max-width: 959px)" href=„http://t.ihr-shop.de/produkt/tuerstopper/">

Der erste Link zeigt auf die Version für Smartphones, der zweite Link zeigt auf eine Version für Tablets bis zu 959 Pixel Breite. Da Google allerdings in erster Linie zwischen Desktop und Smartphone (=mobile) unterscheidet, kann die dezidierte Angabe einer Tablet-Version vernachlässigt werden.

Bei mobilen Shops die Ladezeiten verbessern

Damit Sie Ihren Usern auch mobil eine gute User Experience bieten, sollten Sie versuchen Ladezeiten zu optimieren. Nutzen Sie kleine Helferlein wie TinyPNG und TinyJPG um Bilder ohne merkbaren Qualitätsverlust zu verkleinern. Außerdem bieten in den meisten Fällen CSS und Javascript-Dateien noch Optimierungspotenzial – und dazu müssen Sie noch nicht einmal Entwickler sein. Mit entsprechenden Onlinetools ist es möglich unnötige Leerzeichen aus ihren Javascripts und CSS-Dateien zu entfernen. So sparen Sie in viellen Fällen einige zusätzliche KB. Mit ein wenig technischem Wissen können Sie mit weiteren Stellschrauben noch mehr aus Ihrem Shop rausholen.

Generell gelten für die Optimierung von mobilen und klassischen Websites die gleichen Grundsätze: Performance, Usability, keine unnatürlichen Links und am Ball bleiben. Allerdings kann man die Performance und die Usability einer Desktop-Version nicht direkt auf die mobile Webseite übertragen: zum Beispiel können Videos Probleme bereiten, Menüführungen in der mobilen Ansicht müssen viel einfacher gestaltet sein und Kontraste spielen eine größere Rolle. Zusammenfassend muss jede Webseite ein gutes Nutzererlebnis bieten, um gute Rankings zu erzielen.

7 Reaktionen zu “Mobile SEO: Das sollten Sie für SEO bei mobilen Shops beachten”

  1. Alex

    Hallo
    Werden diese Links im gesetzt oder müssen sie sichtbar auf der Seite sein?
    Danke

  2. Alex

    das Wort head in spitzen Klammern wurde leider oben nicht übernommen…

  3. Alexander Legge

    Guter Hinweis – ich habe das im Artikel eindeutiger formuliert – danke!

  4. Alex

    Super, Danke 🙂

  5. Dominik

    Stichwort Lazy Loading 😉

  6. E-Commerce Agentur|Christoph

    Der Autor hat verdammt recht zu behaupten, dass Mobile einen immer größeren Stellenwert einnimmt und dementsprechend von Google angemessen bewertet wird. Schaut man sich die Statistiken an, wie sich der Trend entwickelt und analysiert, inwieweit Mobile-Einkäufe zunehmen, dass muss jeder Shop RWD unterstützen. Schon aus dem eigenen Interesse heraus, die bestehenden Kunden zu behalten und neue Kunden zu gewinnen.

    Und die Komprimierungstipps sind simple, aber sehr effektiv!

  7. Robert

    Responsive Design ist tatsächlich eine gute Möglichkeit, um dem Nutzer eine gute User Experience zu bieten – und darauf legt Google eben Wert.
    Es ist also nicht verwunderlich, dass Google stark auf mobile-friendlyness setzt und auch die Suchergebnisse daran messen lassen möchte. Ob die eigene Website bereit für die Anforderungen einer mobilen Website seitens Google ist, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen: http://goo.gl/cpyFW2.

    Viele Grüße,
    Robert

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