Martin Rätze | 27.04.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Das Widerrufsrecht im Fernabsatz steht ausschließlich Verbrauchern zu. Die Musterwiderrufsbelehrung spricht durch die Verwendung des Wortes “Sie” aber alle Kunden eines Online-Shops an. Ein Händler überschrieb die Belehrung daher mit den Worten “Verbraucher haben das folgende Widerrufsrecht” und wurde hierfür abgemahnt. Der BGH hat diese Einleitung nun als zulässig angesehen.
Lesen Sie hier mehr dazu.
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Martin Rätze | 23.04.2012 |
Abmahnungen, Gesetze
Abmahnungen bedrohen viele Online-Händler. Diese sind nicht nur ärgerlich, sondern verursachen auch wirtschaftliche Schäden. Gerade wenn eine Abmahnung unberechtigt erfolgt, bleibt man dennoch auf den eigenen Rechtsanwaltskosten sitzen. Nun wurde vorgeschlagen, den Abgemahnten zumindest bei rechtsmissbräuchlichen Abmahnungen explizit einen Erstattungsanspruch zuzugestehen.
Lesen Sie mehr über den Vorschlag.
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Martin Rätze | 18.04.2012 |
Abmahnungen, Gesetze
Der vor Kurzem veröffentlichte Referentenentwurf eröffnet die Möglichkeit, bei erheblicher Gefährung der wirtschaftlichen Lage eine Partei hinsichtlich der Kosten des Verfahrens zu begünstigen. Außerdem soll für bestimmte Verstöße ein Regelstreitwert von 1.000 Euro eingeführt werden. Ob diese Regelungen wirksam vor Abmahnungen schützen können, darf jedoch bezweifelt werden.
Lesen Sie, weshalb Abmahnungen damit nicht eingedämmt werden können.
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Martin Rätze | 18.04.2012 |
Abmahnungen
Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. ist erneut Opfer von fingierten Abmahnungen geworden. Derzeit kursieren Abmahnungen, in denen zur Zahlung von ca. 400 Euro aufgefordert wird. Die Wettbewerbszentrale warnt bereits davor und bittet Empfänger dieser Schreiben um Mithilfe.
Vorsicht vor diesen Abmahnungen, diese sind nicht echt!
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Martin Rätze | 2.04.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Rechtlich sichere AGB zu erstellen, ist teuer und aufwendig. Dies reicht aber nicht, denn AGB müssen noch wirksam in den Vertrag einbezogen werden. Im eigenen Shop kann man das relativ einfach umsetzen. Bei amazon ist dies aber überhaupt nicht möglich, wie das LG Wiesbaden bestätigte, sodass z.B. die Geltung der 40-Euro-Klausel nicht vereinbart werden kann.
Lesen Sie mehr zu dem Urteil und den Konsequenzen.
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Martin Rätze | 28.03.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Zahlreiche Oberlandesgerichte verlangen die sog. “doppelte 40-Euro-Klausel”, da sie der Auffassung sind, dass die Aufnahme dieser Regelung in die Widerrufsbelehrung nicht ausreichend ist. Das OLG München folgt dieser Ansicht nicht und hat entschieden, dass es durchaus genügt, die 40-Euro-Klausel nur innerhalb der Belehrung zu verwenden, wenn diese Bestandteil der AGB ist.
Lesen Sie mehr zu der erfreulichen Entscheidung.
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Martin Rätze | 28.03.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Das Widerrufsrecht wird sehr häufig vom Gesetzgeber geändert. Hierdurch erfährt auch die Musterwiderrufsbelehrung Änderungen. Shopbetreiber sollten immer die aktuelle Version verwendet. Denn wer eine veraltete nutzt, kann hierfür abgemahnt werden.
Dies hat das LG Cottbus bestätigt.
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Martin Rätze | 26.03.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Ein Online-Händler steht nicht nur mit anderen Online-Händlern im Wettbewerb, sondern auch mit Betreibern stationärer Ladengeschäfte. Die Folge ist, dass Online-Händler auch Ladengeschäfte abmahnen können und umgekehrt. Das OLG Celle ist nun von diesem Grundsatz abgewichen und hat die Klage eines Online-Händlers abgewiesen.
Warum standen die Händler nicht im Wettbewerb?
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Gastautor | 14.03.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Wer Verbrauchern Waren in Fertigpackungen, offenen Packungen oder als Verkaufsein-heiten ohne Umhüllung nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche anbietet, hat neben dem Endpreis auch den Grundpreis anzugeben. Das OLG Hamm hat nun in einem aktuellen Urteil bestätigt, dass ein fehlender Grundpreis niemals nur ein bloßer Bagatellverstoß sein kann.
Lesen Sie mehr in einem Gastbeitrag von RA Sascha Faber.
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Gastautor | 29.02.2012 |
Abmahnungen, Gesetze
Gibt der Kunde im Online-Shop seine Bestellung ab, macht er damit regelmäßig ein Angebot im rechtlichen Sinne. Dieses muss der Händler nur noch annehmen. Aber wie lange hat er hierfür Zeit? Oder kann er sich hierfür überhaupt eine Frist vorbehalten? Welche Grundsätze gelten hier?
Diese Fragen beantwortet Helga Zander-Hayat von der Verbraucherzentrale NRW.
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Martin Rätze | 23.02.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Beim Handel mit Unternehmern muss man weniger Informationspflichten erfüllen als beim Handel mit Verbrauchern. Außerdem hat man weitaus mehr Möglichkeiten bei der Gestaltung seiner AGB. Bei der Beschränkung seiner Angebote auf Unternehmer muss man aber genaue Vorgaben beachten.
Das OLG Hamm hat entschieden, wie es auf keinen Fall geht.
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Gastautor | 10.02.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Bei markenrechtlichen Abmahnungen war es in der Vergangenheit nicht unüblich, dass Kosten sowohl für die beauftragten Rechts- als auch Patentanwälte verlangt wurden. Hierzu gab es bereits ein Grundsatzurteil des BGH, nach welchem die zusätzlichen Kosten erforderlich sein müssen, um erstattungsfähig zu sein. Jetzt hatte das OLG Frankfurt jedoch über einen interessanten Sonderfall zu entscheiden.
Lesen Sie mehr in einem Gastbeitrag von Sascha Faber.
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Martin Rätze | 7.02.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Die Werbung mit Garantien bleibt auch nach einem klarstellenden BGH-Urteil ein Streitpunkt. Gerade Händler, die sowohl im eigenen Shop als auch über eBay verkaufen, müssen hier besonders wachsam sein, denn bei eBay gelten andere Anforderungen an eine Garantiewerbung als im Online-Shop.
Allein die Verwendung des Wortes Garantie löst Info-Pflichten aus.
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Martin Rätze | 3.02.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Vor einiger Zeit hat das LG Dortmund in einer unbegründeten Beschlussverfügung entschieden, dass die Widerrufsfrist bei eBay-Auktionen einen Monat betrage, wenn das Höchstgebot bereits einige Tage vor Auktionsende abgegeben wurde. Dieser Auffassung widersprach nun das OLG Hamm.
Auch bei Auktionen gilt die 14-Tages-Frist.
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Gastautor | 30.01.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Die Zeit der Massenabmahnungen scheint zwar vorbei zu sein, aber dennoch spielt das Thema Rechtsmissbrauch im Wettbewerbsrecht noch immer eine Rolle. Für die Annahme eines rechtsmissbräuchlichen Vorgehens spreche unter anderem, dass der Abmahner seinen geltend gemachten Anspruch nicht gerichtlich weiter verfolgt, entschied das LG Bochum.
Lesen Sie mehr in einem Gastbeitrag von Dr. Walter Felling.
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Martin Rätze | 25.01.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Der BGH hat am 25. Januar entschieden, dass die Angabe eines Postfachs innerhalb der Widerrufsbelehrung im Jahr 2008 den gesetzlichen Anforderungen genügte. Diese Entscheidung kann aber nicht auf die derzeit gültige Rechtslage übertragen werden. Lassen Sie sich nicht verwirren, in der Widerrufsbelehrung muss eine ladungsfähige Anschrift genannt werden.
Heute reicht die Angabe eines Postfaches aber nicht mehr.
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Martin Rätze | 20.01.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Im August 2010 entschied das Landgericht Berlin, dass das Fehlen der Angaben zum Handelsregister sowie der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zwar einen Verstoß gegen das Gesetz darstelle. Dieser Verstoß sei aber nicht spürbar und könne somit auch nicht abgemahnt werden. Das Kammergericht hob dieses Urteil nun auf und entschied, dass das Fehlen dieser Informationen niemals eine Bagatelle sein könne.
Lesen Sie mehr über die Gründe.
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Gastautor | 19.01.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Lange galt bei den Kölner Gerichten für die urheberrechtswidrige Übernahme von Fotografien („Bilderklau“) ein Streitwert von mindestens 6.000 Euro. Hiervon ist das OLG Köln nun recht unerwartet abgewichen und hat den Streitwert auf 3.000 Euro festgesetzt.
Was hat das OLG Köln zu diesem Schritt bewogen hat und welche Streitwerte setzen andere Gerichte an?
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Martin Rätze | 11.01.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Im vergangenen Jahr stellte der BGH klar, dass bei der Werbung mit einer Garantie im Online-Shop normalerweise nicht die Bedingungen genannt werden müssen. Schon in diesem Urteil konnte man aber lesen, dass für Angebote bei eBay etwas anderes gilt. Hier müssen zusätzliche Informationspflichten erfüllt werden. Dies bestätigte auch das OLG Hamm.
Was ist bei eBay anders?
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Martin Rätze | 9.01.2012 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Zeitlich begrenzte Rabattaktionen sind ein gern genutztes Marketing-Instrument, um neue Kunden zu gewinnen. Laufen sie besonders gut – oder auch besonders schlecht – möchte man diese Aktionen gerne verlängern. Aber dies ist nicht so einfach möglich. Der BGH hat nun entschieden, wann eine solche Verlängerung unzulässig sein kann.
Wann darf man Rabattaktionen verlängern?
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