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Beiträge zum Thema "Neue Urteile"

Hier finden Sie Erklärungen und Praxis-Tipps zu neuen Urteilen für Shops. Vermeiden Sie als Shopbetreiber kostspielige Abmahnungen durch Kenntnis der neuesten Entwicklungen.

Martin Rätze

OLG Hamm: Werbung für Produkte mit “Originalware” ist zulässig

Martin Rätze | 5.10.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Bisher wurde angenommen, dass eine werbliche Herausstellung der eigenen Produkte als Originalware eine irreführende Werbung mit Selbstverständlichkeiten darstelle und somit wettbewerbswidrig sei. Das OLG Hamm vertrat nun die Auffassung, dass diese Selbstverständlich so klar ist, dass der Verbraucher durch die besondere Betonung dieser nicht irregeführt werde.

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Martin Rätze

LG Düsseldorf: Durchgestrichene statt-Preise müssen erklärt werden

Martin Rätze | 30.09.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Im März hat der BGH entschieden, dass bei durchgestrichenen Einführungspreisen erklärt werden müsse, wie lange der gesenkte Preis verlangt werde und welche Bedeutung der durchgestrichene Preis hat. Das LG Düsseldorf hat nun entschieden, dass gerade bei Markenartikeln die durchgestrichenen Preise immer erklärt werden müssen.

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Martin Rätze

LG Hamburg: Die Bitte zur Rücksendung in Originalverpackung ist zulässig

Martin Rätze | 30.09.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Das Fehlen der Originalverpackung nach Rücksendung der Ware kann für den Händler den Wiederverkauf sehr schwierig machen. Daher findet man oft Klauseln in AGB, mit denen der Kunde darum geben wird, nach erfolgtem Widerruf die Ware in eben dieser Originalverpackung zurückzusenden. Das LG Hamburg hielt diese und weitere AGB Klauseln nun für zulässig.

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Martin Rätze

OLG Frankfurt zur fehlenden Angabe von Auslandsversandkosten

Martin Rätze | 28.09.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Das OLG Frankfurt hatte über einige Klauseln zu urteilen, welche der Antragsgegner in seinen AGB verwendete. So waren ein Verfügbarkeitsvorbehalt, die Angabe von “Regel-Lieferzeiten”, eine Salvatorische Klausel und die unterbliebene Angabe von Versandkosten für Lieferungen ins Ausland Gegenstand des Verfahrens.

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Martin Rätze

OLG Köln: 500 Euro Vertragsstrafe für unzulässige e-Mail-Werbung

Martin Rätze | 21.09.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Werbe-Newsletter zählen zu den beliebtesten Marketing-Maßnahmen von Unternehmen. Der rechtliche Rahmen hierfür ist aber sehr eng. Nun hatte das OLG Köln einen Fall zu beurteilen, indem ein Steuerberater mit seiner e-Mail-Adresse ungewollt Werbung seiner ehemaligen Versicherung bekam, obwohl sich diese bereits zur Unterlassung verpflichtet hatte.

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Martin Rätze

Darf man seinen Kunden Gutscheine für positive Bewertungen anbieten?

Martin Rätze | 19.09.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Positive Kundenbewertungen sind eine gute Werbung für den eigenen Online-Shop. Da möchte man als Händler natürlich so viele wie möglich sammeln. Also kommen manche Händler auf die Idee, den Kunden ein kleines Goody für die Abgabe von positiven Bewertungen zu versprechen. Aber darf man das? Diese Frage hat das OLG Hamm beantwortet.

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Martin Rätze

OLG München: Newsletter-Einwilligung muss separat eingeholt werden

Martin Rätze | 14.09.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

E-Mail-Werbung ist das wohl beliebteste Marketing-Instrument im Online-Handel. Hierzu ist aber grundsätzlich die Einwilligung des Empfängers notwendig. Also stellt sich für viele die Frage, wie man am besten Empfänger-Adressen generiert. Das OLG München hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, wie man diese Einwilligungen einholen kann.

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Martin Rätze

BGH: Werbung mit durchgestrichenen Preisen muss erklärt werden

Martin Rätze | 2.09.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Wird ein Geschäft neu eröffnet oder ein neues Produkt ins Sortiment aufgenommen, bedienen sich Händler oft der Werbung mit Einführungspreisen, die unter dem später verlangten “normalen” Kaufpreis liegen. Jetzt liegt ein BGH-Urteil aus dem März 2011 im Volltext vor, in dem genaue Anforderungen an eine solche Werbung gestellt werden.

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Martin Rätze

6.000 Euro Streitwert für e-Mail-Werbung ohne Einwilligung

Martin Rätze | 17.08.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Im Online-Handel zählt die e-Mail-Werbung zu den beliebtesten Marketing-Maßnahmen. Allerdings muss man sich an einen engen gesetzlichen Rahmen halten. Wird man als Unternehmer für einen unverlangt zugesendeten Newsletter abgemahnt, kann das schnell teuer werden. Einem Händler ist es nun gelungen, sich erfolgreich gegen eine solche Abmahnung zu wehren.

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Martin Rätze

Transportverlust: Welche Rechte und Pflichten Shopbetreiber haben

Martin Rätze | 1.08.2011 | Neue Urteile

Es kommt häufig vor, dass der Händler Ware zum Verbraucher schickt, diese aber entweder gar nicht oder nur zum Teil ankommt. Aber welche Folgen hat das eigentlich für den Händler? Muss er die bestellte Ware noch einmal liefern? Oder muss er den Kaufpreis erstatten? Oder hat der Verbraucher in diesem Fall schlicht Pech gehabt? Diese Frage hat das OLG Hamm beantwortet.

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Die Verwendung Marken Dritter als Keyword ist zulässig

Gastautor | 13.07.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte bereits im Januar dieses Jahres das Urteil über die Zulässigkeit des Buchens fremder Marken als Keyword gefällt, seit heute liegen nunmehr die Entscheidungsgründe vor. Die Frage, die nun seit über 6 Jahren offen war, wurde mit einer sehr klaren und überraschend deutlichen Argumentation geklärt.

Lesen Sie mehr in einem Gastbeitrag von RA Claus Volke.

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Rolf Albrecht

Müssen Kosten des Patentanwaltes bei markenrechtlicher Abmahnung erstattet werden?

Rolf Albrecht | 11.07.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Abmahnungen gehören fast schon zum Alltag für Onlinehändler und verursachen hohe Kosten. Diese Kosten können noch höher ausfallen, wenn in einer marken- oder kennzeichenrechtlichen Streitigkeit ein Patentanwalt an der Abmahnung mitgewirkt hat. In welchen Fällen diese Zusatzkosten aber nur vom Abgemahnten zu zahlen sind, hat der BGH jetzt in einem Grundsatzurteil entschieden.

Lesen Sie mehr dazu in einem Gastbeitrag von RA Rolf Albrecht.

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Martin Rätze

Abmahngefahr: Verwendung der alten Widerrufsbelehrung

Martin Rätze | 5.07.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Zum 10.06.2010 wurde das Widerrufsrecht in Deutschland umfassend reformiert. Dadurch wurde auch die Musterwiderrufsbelehrung geändert. Wer heute noch immer die bis zum 10.6.2010 gültige Belehrung verwendet, kann dafür abgemahnt werden, auch wenn gleichzeitig im Shop die aktuelle Belehrung vorhanden ist, entschied das OLG Hamm.

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Martin Rätze

BGH-Urteil zur Werbung mit Garantien liegt jetzt im Volltext vor

Martin Rätze | 28.06.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Die Werbung mit einer Garantie ist bei Online-Händlern sehr beliebt. Sowohl das OLG Hamm als auch das OLG Hamburg verpflichteten Händler zu umfassenden Informationspflichten bereits in der Werbung. Dieser Auffassung ist nun der BGH – zumindest in einem Fall – entgegengetreten.

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Martin Rätze

Newsletter-Werbung: Wie lange ist eine Einwilligung gültig?

Martin Rätze | 17.06.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Wer als Online-Händler Newsletter zu Werbezwecken verschicken will, benötigt hierfür grundsätzlich eine ausdrückliche Einwilligung des Empfängers. Aber darf man als Händler zunächst e-Mail-Adressen sammeln und erst Jahre die erste Werbe-Mail verschicken? Diese Frage hat nun das LG München I beantwortet.

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Martin Rätze

EuGH: Wer zahlt für Aus- und Einbau beim Austausch defekter Ware?

Martin Rätze | 16.06.2011 | Gesetze, Neue Urteile

Dem Verbraucher stehen umfangreiche Rechte zu, wenn er mangelhafte Ware geliefert bekommt. Aber wer trägt eigentlich die Kosten für den Ausbau von mangelhaften Fliesen und die Kosten für den Wiedereinbau der neu gelieferten? Diese Frage hat nun der EuGH beantwortet.

Lesen Sie mehr zu dem EuGH-Urteil.

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Martin Rätze

BGH: Unendliche Widerrufsfrist bei fehlender Wertersatz-Belehrung

Martin Rätze | 16.06.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Da die korrekte Belehrung über das dem Verbraucher zustehende Widerrufsrecht äußerst kompliziert ist, hat der Gesetzgeber schon früh Muster zur Verfügung gestellt. Diese müssen jedoch eins zu eins übernommen werden, damit man als Händler auf der sicheren Seite ist. Wer Teile des Musters weg lässt, läuft Gefahr, dass die Widerrufsfrist für den Verbraucher nie zu laufen beginnt, wie der BGH entschieden hat.

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Dr. Carsten Föhlisch

eBay-Auktionen: Doch 1 Monat Widerrufsfrist statt 14 Tage?

Dr. Carsten Föhlisch | 3.06.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Mit einer umfassenden Änderung der Vorschriften zum Widerrufs- und Rückgaberecht im Juni 2010 sollte erreicht werden, dass Verkäufe über eBay denen in “normalen” Online-Shops gleichgestellt werden. Das LG Dortmund hat nun entschieden, dass die Widerrufsfrist bei eBay-Auktionen aber auch nach dieser Rechtsänderung noch immer einen Monat statt 14 Tage beträgt.

Lesen Sie mehr über diese Entscheidung.

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Martin Rätze

Like-Button: Mitbewerber können fehlende Datenschutzhinweise nicht abmahnen

Martin Rätze | 18.05.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Vor kurzer Zeit berichteten wir von einer Entscheidung des LG Berlin, nach der es keinen Wettbewerbsverstoß darstellt, wenn man den Facebook Like-Button in seine Seite eingebaut hat, aber nicht die geforderten Datenschutzhinweise erteilt. Diese Entscheidung wurde nun vom Kammergericht bestätigt.

Lesen Sie mehr zu dem Urteil.

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Martin Rätze

BGH: Für Telefonwerbung ist eine separate Einwilligung erforderlich

Martin Rätze | 11.05.2011 | Abmahnungen, Neue Urteile

Bei Preisausschreiben oder auch in Bestellprozessen wird häufig die Angabe der Telefonnummer verlangt. In vielen Fällen wird diese Nummer dann auch zu Werbezwecken genutzt. Dies ist aber nur dann erlaubt, wenn der Verbraucher ausdrücklich in diesen Anrufzweck eingewilligt hat. Wie man eine solche Einwilligung nicht formulieren sollte, hat der BGH nun entschieden.

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