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Beiträge zum Thema "Amtsgericht"

Sie finden hier jede Menge Praxis-Tipps, Muster, Checklisten und Urteile zu Abmahnung, AGB, eBay, Widerruf und Wettbewerbsrecht von den Trusted Shops Experten.

Martin Rätze

Darf der Verbraucher eine Flasche Cognac zu Prüfzwecken öffnen?

Martin Rätze | 1.12.2010 | Neue Urteile

justitia-iDer BGH hat kürzlich geurteilt, dass ein Verbraucher ein sehr weit gehendes Prüfungsrecht hat, wenn er im Internet einkauft. So darf er z.B. ein Wasserbett mit Wasser füllen. Einen dadurch eintretenden Wertverlust muss der Händler tragen. Aber umfasst dieses Prüfungsrecht auch das Entkorken einer Flasche Cognac? Das LG Potsdam hat diese Frage in einer Entscheidung beiläufig verneint, im Gegensatz zur ersten Instanz.

Lesen Sie hier mehr über die Entscheidung.

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Dr. Carsten Föhlisch

Kein Wertersatz für befülltes Wasserbett – Urteil des BGH im Volltext

Dr. Carsten Föhlisch | 18.11.2010 | Gesetze, Neue Urteile

bghAm 3. November verurteilte der BGH einen Wasserbettenhändler zur Erstattung des vollständigen Kaufpreises, nachdem der Verbraucher ein Wasserbett befüllt hatte und anschließend von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machte. Der BGH entschied, dass dies nicht zu einem Wertersatzanspruch führe, da es sich nur um eine Prüfung der Ware handele, die kostenlos möglich sein muss. Nun liegen die Urteilsgründe vor.

Lesen Sie hier das Urteil im Volltext.

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Dr. Carsten Föhlisch

BGH: Kein Wertersatz für befülltes Wasserbett – “Globales Leihhaus Internet”

Dr. Carsten Föhlisch | 3.11.2010 | Abmahnungen, Neue Urteile

bghHeute hat der BGH zu der Frage entschieden, ob ein Händler Wertersatz geltend machen darf, wenn der Verbraucher ein Wasserbett im Internet bestellt, dieses mit Wasser befüllt und anschließend den Vertrag widerruft. Die Vorinstanzen verurteilten den Händler zur Erstattung des einbehaltenen Wertersatzes. Diese Urteile bestätigte nun der BGH.

Lesen Sie mehr zu dem Urteil.

Update: Das Urteil liegt jetzt im Volltext vor!

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Dr. Carsten Föhlisch

LG Berlin: Kein Wertersatz für befülltes Wasserbett – Globales Leihhaus Internet?

Dr. Carsten Föhlisch | 18.10.2010 | Neue Urteile

gerichtAm 3. November 2010 wird der BGH einen Fall verhandeln, in dem es um die Frage geht, ob ein Händler einen Wertersatzanspruch hat, wenn der Verbraucher ein Wasserbett befüllt und anschließend den Vertrag widerruft. Das LG Berlin verurteilte den Händler zur Rückzahlung des kompletten Kaufpreises.

Lesen Sie mehr über die Gründe dieses Urteils.

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Martin Rätze

Wertersatz für ein befülltes Wasserbett? – Vorschau auf BGH-Entscheidung

Martin Rätze | 5.10.2010 | Neue Urteile

bghAm 3. September 2009 erklärte der EuGH die deutschen Vorschriften zum Wertersatz teilweise für europarechtswidrig. Am 3. November verhandelt der BGH einen Fall, in dem es um die Frage geht, ob ein Händler einen Wertersatzanspruch hat, wenn der Verbraucher ein zuvor befülltes Wasserbett im Rahmen des Widerrufsrechtes zurückschickt.

Lesen Sie mehr über den Fall.

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Martin Rätze

AG München zum Vertragsschluss im Internet

Martin Rätze | 14.09.2010 | Neue Urteile

ungewollter VertragsschlussBei Fernabsatzverträgen besteht die gesetzliche Verpflichtung, den Eingang der Bestellung des Kunden unverzüglich auf elektronischem Wege zu bestätigen. Je nach den gewählten Formulierungen in dieser Bestellbestätigung kann darin gleichzeitig die Annahme des Vertrages liegen. Das AG München hat entschieden, dass eine Bestellbestätigung noch keine Annahme des Vertrages darstelle.

Lesen Sie hier mehr über das Urteil.

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Martin Rätze

Drei Probleme beim Umgang mit dem Widerruf

Martin Rätze | 4.09.2010 | Neue Urteile

Was tun?Erklärt ein Kunde seinen Widerruf, haben Händler mit der Rückabwicklung des Vertrages oft Schwierigkeiten. Diese beginnen schon bei Fragen wie der Verbrauchereigenschaft des Kunden oder ob für den speziellen Vertrag überhaupt ein Widerrufsrecht besteht. Häufig wird der zu erstattende Betrag auch nicht vollständig gezahlt. Mit diesen drei Problemen hatte sich das Amtsgericht Berlin Köpenick zu beschäftigen.

Lesen Sie hier mehr über das Urteil.

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Gerrit Jung

eBay App: Wie Sie die Shopping-App-Fallen umgehen…

Gerrit Jung | 3.08.2010 | Abmahnungen, Shopsoftware / SEO

smartphones_appsWie in unserem aktuellen Beitrag zur eBay App für das iPhone dargestellt, gibt es noch Optimierungsbedarf im Hinblick auf die Integration gesetzlicher Pflichtinformationen. Was können Sie als Verkäufer bereits tun, um Ihre Anbieterkennzeichnung und Ihre Preisangaben zu korrigieren?

Lesen Sie mehr zu den Tipps direkt von eBay.

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Martin Rätze

LG Bochum: Abmahner muss Schadensersatz zahlen

Martin Rätze | 15.07.2010 | Abmahnungen, Neue Urteile

RückschlagDie Abmahnung ist an sich ein legitimes Mittel, um für fairen Wettbewerb zu sorgen. Leider gibt es zahlreiche Händler und Anwälte, die dieses Instrument dazu missbrauchen, um ihre eigene Kasse aufzufüllen. In diesen Fällen des Rechtsmissbrauchs stellt sich die Frage, wer die Kosten des Abgemahnten zu zahlen hat. Das LG Bochum legte sie jetzt dem Abmahner auf.

Lesen Sie mehr über dieses Urteil.

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Martin Rätze

LG Gießen: Widerrufsfrist beginnt nicht bei falscher Belehrung

Martin Rätze | 18.05.2010 | Neue Urteile

i-believe-i-can-flyEine korrekte Belehrung über das Widerrufsrechts ist kompliziert, aber dank der Musterbelehrungen in der BGB-InfoV möglich. Allerdings waren diese Muster nicht immer korrekt. Früher stand in diesen, dass die Frist “frühestens mit Erhalt dieser Belehrung” beginne. Mit dieser Belehrung beginne die Frist überhaupt nicht zu laufen, da diese Belehrung falsch ist, entschied nun das LG Gießen.

Lesen Sie hier mehr dazu.

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Martin Rätze

Umfang des Unterlassungsanspruches wegen unerwünschter Werbe-Mails

Martin Rätze | 23.02.2010 | Abmahnungen, Neue Urteile

newsletterDas Spam-Aufkommen nimmt immer weiter zu. Wegen unzulässiger E-Mail-Werbung haben nicht nur Mitbewerber und Verbände einen Unterlassungsanspruch, sondern auch der Empfänger selbst. Das LG Berlin konkretisierte den Umfang dieses Anspruches.

Lesen Sie hier mehr über die Entscheidung.

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Dr. Carsten Föhlisch

AG Berlin-Mitte: Wertersatz für Nutzung auch nach EuGH-Urteil noch möglich

Dr. Carsten Föhlisch | 11.01.2010 | Neue Urteile

gebrauchte_wareAm 3.9.2009 fällte der EuGH ein kontrovers diskutiertes Urteil zum Wertersatz für die Nutzung der Ware während der Widerrufsfrist. Zwischen “Wertersatz ist nicht mehr möglich” und “alles bleibt wie es war” wurde jede denkbare Variante in den juristischen Kommentaren vertreten. Nun hat ein Gericht diese Frage entschieden und den Verbraucher zur Zahlung von Wertersatz für Ingebrauchnahme verurteilt.

Lesen Sie hier mehr zu dem Urteil des AG Berlin-Mitte.

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Martin Rätze

BGH: Vertragsstrafe kann auch ohne Wettbewerbsverstoß fällig sein

Martin Rätze | 21.12.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

bghWer eine Abmahnung erhält, wird dazu aufgefordert, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Bei Verstößen gegen diesen Unterlassungsvertrag droht eine Vertragsstrafe. Bei der Formulierung dieser Erklärung ist jedes Wort wichtig, da man sonst schnell in der Vertragsstrafenfalle sitzt. So erging es auch einer Immobilienversicherung, die sich bis zum BGH kämpfte.

Lesen Sie mehr über die Tücken einer Unterlassungserklärung.

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Dr. Martin Schirmbacher

Vorsicht mit der Empfehlungsfunktion – Don’t tell-a-friend?

Dr. Martin Schirmbacher | 19.12.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

newsletterViele Websites enthalten seit langem eine Tell-a-friend-Funktion. Nachdem das Oberlandesgericht Nürnberg bereits mit Urteil aus dem Jahre 2005 die Empfehlungs-Funktion allenfalls in engen Grenzen für zulässig erklärt hatte, hatten die deutschen Gerichte keine weitere Gelegenheit, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Im vergangenen Sommer ergingen jedoch zwei Entscheidungen Berliner Gerichte, die für neue Diskussionen sorgten.

Lesen Sie hier mehr dazu in einem Gastbeitrag von RA Dr. Schirmbacher.

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Dr. Carsten Föhlisch

BGH: Widerrufsrecht auch bei sittenwidrigen Verträgen im Fernabsatz

Dr. Carsten Föhlisch | 25.11.2009 | Neue Urteile

bghDer Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass bei einem Fernabsatzgeschäft ein Widerrufsrecht des Verbrauchers auch dann besteht, wenn es einen Kaufvertrag über ein Radarwarngerät zum Gegenstand hat, der wegen Sittenwidrigkeit nichtig ist. Dadurch konnte eine Kundin ein verbotenes Gerät zurückgeben, obwohl ihr die Sittenwidrigkeit des Geschäfts durch einen Hinweis des Händlers bekannt war.

Lesen Sie mehr über die Entscheidung des Bundesgerichtshofes.

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Martin Rätze

5.000 Euro Ordnungsgeld wegen unerlaubter E-Mail-Werbung

Martin Rätze | 12.11.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

newsletterIn letzter Zeit häuften sich die Beschlüsse und Urteile von Gerichten, mit denen E-Mail-Werbung untersagt wurde, wenn der Verbraucher dieser nicht eingewilligt hat. Dass diese Entscheidungen vom E-Mail-Versender sehr ernst genommen werden sollten, machte jetzt das AG Rendsburg deutlich: Es verurteilte einen Spam-Versender zu 5.000 Euro Ordnungsgeld und drohte gleich noch mehr an.

Lesen Sie hier mehr über diese Warnung.

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Dr. Carsten Föhlisch

LG Hannover: Komplettreifen sind nicht vom Widerrufsrecht ausgenommen

Dr. Carsten Föhlisch | 30.10.2009 | Neue Urteile

ReifenhandelGrundsätzlich besteht bei Verträgen, die im Onlinehandel geschlossen werden, ein Widerrufsrecht. Das Gesetz sieht aber auch Ausnahmen vor, z.B. wenn der Vertrag die Lieferung von Waren zum Gegenstand hat, die nach Kundenspezifikation gefertigt worden sind. Aber wann ist dies genau der Fall? Der BGH fällte hierzu bereits 2003 eine Grundsatzentscheidung. Nun hatte ein Landgericht über Komplettreifen zu entscheiden, bei denen der Kunde Felge und Reifen selbst zusammenstellt.

Lesen Sie mehr über das Urteil des LG Hannover zu Ausnahmen vom Widerrufsrecht.

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Martin Rätze

Vertragsstrafe nach Abmahnung: Gibt es eine Obergrenze?

Martin Rätze | 21.10.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

anwaltJeder, der schon einmal abgemahnt wurde, kennt auch die sog. Unterlassungserklärung. Darin erklärt man, dass man einen bestimmten Geldbetrag für jeden zukünftigen Verstoß gegen diese Unterlassungserklärung zahlt. Aber gibt es auch eine Obergrenze für die zu zahlende Vertragsstrafe?

Lesen Sie hier die Antwort des BGH auf diese Frage.

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Martin Rätze

LG Berlin zur (Un)Zulässigkeit von Tell-a-Friend-Funktionen

Martin Rätze | 17.10.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

newsletterWelches Mittel zur Gewinnung neuer Kunden ist geeigneter als die Weiterempfehlung des Shops durch zufriedene Kunden. Geschieht das via Mundpropaganda gibt es keine rechtlichen Bedenken. Im technischen Zeitalter nutzen viele allerdings sog. “Tell-a-friend-Funktionen”. Teilweise werden diese noch mit einem Anreizsystem zur Adresseingabe geschmückt. Aber geht das so einfach?

Lesen Sie hier mehr über die Einschätzung der Berliner Gerichte.

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Dr. Carsten Föhlisch

BGH: Grundsatzurteil zur Verbrauchereigenschaft bei Internetkäufen

Dr. Carsten Föhlisch | 30.09.2009 | Neue Urteile

bghHeute entschied der BGH, dass eine natürliche Person, die sowohl als Verbraucher als auch als Unternehmer am Rechtsverkehr teilnimmt, lediglich dann nicht als Verbraucher anzusehen ist, wenn dieses Handeln eindeutig und zweifelsfrei ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugeordnet werden kann. Damit stand einer Rechtsanwältin, die Ware an ihre Kanzleianschrift bestellt hatte, diese aber zu privaten Zwecken verwenden wollte, ein Widerrufsrecht zu.

Lesen Sie mehr über diese wichtige Grundsatzentscheidung des BGH.

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