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Beiträge zum Thema "B2B"

Sie finden hier jede Menge Praxis-Tipps, Muster, Checklisten und Urteile zu Abmahnung, AGB, eBay, Widerruf und Wettbewerbsrecht von den Trusted Shops Experten.

Ulrich Hafenbradl

Shopsoftware Xanario im Test: Top oder Flop?

Ulrich Hafenbradl | 13.11.2007
Shopsoftware / SEO

IWB Shoptest mit Trusted Shops

Xanario bietet für gut 800 Euro ein umfangreiches Shopsystem für Profi-Händler an, das im Test weitgehend überzeugen kann – zumindest wenn der Händler keine Berührungsängste vor HTML-Code hat. Kann der Shop auch in der Praxis überzeugen? Experten von Trusted Shops, Shoplupe und Sumo nehmen in der aktuellen Ausgabe der Internet World Business 23/2007 die Shop-Software Xanario X-Shopping 5.0 unter die Lupe.

Wo die Stärken und Schwächen der Shop-Software liegen lesen Sie hier.

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Ulrich Hafenbradl

Coole Skaterschuhe im Shop - Interview mit getshoes.de

Ulrich Hafenbradl | 8.11.2007
Interviews

Fetter SchuhHeuten haben wir wieder ein Shop mit Trendprodukten im Shop-Interview: getshoes.de verkauft Mode für Skater, gerade die Sneaker sind der Renner. Wie spricht man diese Zielgruppe an? Was muß im Online-Shop geboten werden? Ein Shop wie jeder andere?

Lesen Sie hier die Antworten vom Shopbetreiber Andrej Dohm.

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Ulrich Hafenbradl

Kostenloser Shop-Newsletter jetzt noch besser und mit Begrüßungsgeschenk

Ulrich Hafenbradl | 2.11.2007
In eigener Sache

Shopbetreiber Experten-NewsletterUnser Newsletter erscheint heute zum ersten Mal in einem neuen Gewand. Deutlich übersichtlicher und prall gefüllt mit relevanten Informationen für Online-Shops und Shopbetreiber wird er zukünftig mindestens zweiwöchentlich versand, um Sie noch besser auf dem Laufenden zu halten.

Lesen Sie die aktuelle Ausgabe und abonnieren Sie den Newsletter hier mit einem wertvollem Begrüßungsgeschenk!

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Ulrich Hafenbradl

Verkauf an Firmenkunden oder Privatkunden? Fehler und Abmahnungen vermeiden!

Ulrich Hafenbradl | 31.10.2007
Abmahnungen

shopsDer Online-Handel mit Firmenkunden unterscheidet sich grundlegend vom Handel mit privaten Endkunden. Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird, lautet: Wie kann ich allen rechtlichen Anforderungen gerecht werden, wenn ich an beide Zielgruppen bedienen will. Hierzu muß man zunächst die Unterschiede verstehen.

Lesen Sie hier, wie Sie die häufigsten Fehler und Abmahnungen vermeiden können.

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Dr. Carsten Föhlisch

OLG Düsseldorf: Fehlerhafte Anbieterkennzeichnung im Google-Cache ist nicht abmahnbar

Dr. Carsten Föhlisch | 30.10.2007
Abmahnungen, Neue Urteile

google_logoZuweilen kommt es vor, dass Onlinehändler für Verstöße abgemahnt werden, die schon längst beseitigt sind, weil die alte Seite noch im Google-Cache abrufbar ist. So auch in einem vom OLG Düsseldorf (Urteil vom 3.7.2007, Aktenzeichen: I-20 U 10/07) entschiedenen Fall. Hier war eine fehlerhafte Anbieterkennzeichnung auch noch nach Abgabe der Unterlassungserklärung auf Umwegen abrufbar. Die rheinischen Richter entschieden jedoch, dass ein solcher Verstoß unerheblich sei und den Wettbewerb nicht maßgeblich beeinträchtige.

Lesen Sie hier, warum die Abmahnung des Konkurrenten und die Klage auf Zahlung der Anwaltskosten zurückgewiesen wurden.

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Ulrich Hafenbradl

Telekurs E-Commerce Forum am 6. November 2007 in Zürich

Ulrich Hafenbradl | 29.10.2007
In eigener Sache, Marketing, Termine

Telekurs E-Commerce ForumAls führendes Unternehmen im Bereich der bargeldlosen Zahlungsmittel veranstaltet Telekurs am 6. November 2007 das erste Telekurs E-Commerce Forum in Zürich. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen die bereits einen Webshop betreiben oder den Einstieg in den E-Commerce planen. Die Teilnahme kostet 120,- CHF.

Die Themen sind für Shopbetreiber sehr interessant - lesen Sie hier, worum es geht.

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Dr. Carsten Föhlisch

Vier Landgerichte entscheiden: Die amtliche Musterwiderrufsbelehrung ist wirksam

Dr. Carsten Föhlisch | 24.10.2007
Abmahnungen, In eigener Sache, Neue Urteile

hürdeDie Leser des Shopbetreiber-Blogs wissen, dass die Frage, ob das Muster für die Widerrufsbelehrung des Bundesjustizministeriums wirksam ist oder nicht, ein ungeklärter Dauerbrenner ist. Frau Zypries hält das Muster für wirksam, hat aber gleichwohl nach fünf Jahren Untätigkeit Korrekturen angekündigt, weil einige Gerichte das Muster für unwirksam halten.

Die Staatsanwaltschaft Magdeburg wurde für die Verwendung des Musters bei einem eBay-Verkauf abgemahnt und die Medien berichten über "Anwälte als Abzocker", die die unklare Lage ausnutzen. Der BGH traf bislang keine Entscheidung, ob das Muster den gesetzlichen Vorgaben genügt. Nun gibt es wieder etwas Neues: gleich vier Landgerichte halten das Muster nun doch für wirksam! Was denn nun?

Lesen Sie hier weiter, was Sie Abmahnern entgegen halten können, falls das Muster bei Ihnen abgemahnt wird.

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Dr. Carsten Föhlisch

KG Berlin: Fehlende Nennung der Auslandsversandkosten kann Bagatellverstoß sein

Dr. Carsten Föhlisch | 23.10.2007
Abmahnungen, Neue Urteile

Weltweiter VersandMöchte ein Online-Händler Kunden außerhalb Deutschlands beliefern, sind nach der Preisangabenverordnung und auch nach der BGB-InfoV die Kosten für den Auslandsversand auf der Website zu nennen. Eine Mitteilung der Auslandsversandkosten "auf Anfrage" oder erst nach Bestellung des Kunden ist nicht gesetzeskonform.

Das Kammergericht Berlin entschied nun aber gleich zweimal (Beschluss v. 13.2.2007, 5 W 37/07 und Beschluss v. 7.9.2007, 5 W 266/07), dass ein Bagatellverstoß vorliegen kann, wenn der Auslandsvertrieb erkennbar keine große Rolle spielt. Anders hatte kürzlich noch das OLG Hamm entschieden.

Lesen Sie weiter, in welchen Fällen das Kammergericht bei Fehlen der Auslandsversandkosten keinen Abmahnungsgrund sieht.

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Dr. Carsten Föhlisch

OLG Hamburg: Bitte um Frankierung der Rücksendung bei Widerruf zulässig

Dr. Carsten Föhlisch | 22.10.2007
Abmahnungen, Neue Urteile

mausIm Gegensatz zu den Regelungen fast aller anderen europäischen Mitgliedsstaaten müssen Online-Händler nach deutschem Recht im Regelfall (abgesehen von der 40-EUR-Klausel) die Kosten der Rücksendung bei Ausübung des Widerrufsrechtes tragen. Zusätzliche Wettbewerbsnachteile entstehen dadurch, dass der Kunde die Ware auch "unfrei" zurückschicken kann, denn hierdurch entsteht unnötiges Strafporto.

Das OLG Hamburg hat nun erfreulicherweise mit Beschluss v. 20.4.2007 (Az.: 3 W 83/07) entschieden, dass zumindest eine Bitte an den Kunden, das Paket ausreichend zu frankieren, keine unzulässige Einschränkung des Widerrufsrechtes darstellt.

Lesen Sie mehr über die streitgegenständliche Klausel und die Begründung des Gerichts.

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Dr. Carsten Föhlisch

Gegensätzliche Urteile zur Anfechtung niedriger Verkaufspreise bei eBay

Dr. Carsten Föhlisch | 19.10.2007
Neue Urteile

FrageDas OLG Köln (Urteil v. 8.12.2006, 19 U 109/06) und das OLG Oldenburg (Urteil v. 27.9.2006, 4 U 25/06) mussten sich mit der Frage auseinandersetzen, ob ein Verkäufer auf der Internetauktionsplattform eBay den Kaufvertrag auf Grund eines sog. Erklärungsirrtums gem. § 119 BGB anfechten kann, wenn der erzielte Verkaufspreis des eingestellten Kaufgegenstandes wesentlich von dem tatsächlichen Wert der Kaufsache abweicht.

Während das OLG Köln eine Anfechtung aufgrund eines Erklärungsirrtums nicht zuließ und der Verkäufer verurteilt wurde, an den Käufer Schadensersatz wegen Nichterfüllung des Kaufvertrages zu zahlen, ließ das OLG Oldenburg eine Irrtunmsanfechtung durchgehen und erklärte den auf eBay geschlossenen Kaufvertrag für von Anfang an nichtig.

Lesen Sie mehr zu diesen beiden gegensätzlichen Gerichtsentscheidungen.

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Dr. Carsten Föhlisch

LG Berlin: Bestätigungsmail bei Double-Opt-In kein Spam

Dr. Carsten Föhlisch | 18.10.2007
Abmahnungen, Neue Urteile

eimerDas sog. Double-Opt-In-Verfahren wird sowohl von vielen Online-Shops als auch von renommierten Institutionen für den Versand von Newslettern verwendet. Es dient dazu, den Missbrauch von E-Mail-Adressen durch Dritte zu verhindern, da zunächst eine Bestätigungsmail an die angegebene Adresse versendet wird. In dieser wird der Inhaber der E-Mail-Adresse dazu aufgefordert, durch Klicken eines Links zu bestätigen, dass er den Newsletter auch tatsächlich erhalten möchte.

In der Vergangenheit gab es jedoch Gerichtsentscheidungen, welche bereits in eben dieser Bestätigungsmail eine Belästigung durch sog. „Spam“ sahen. Das Landgericht Berlin hat sich nun mit Urteil vom 23.01.2007 (15 O 346/06) der Auffassung des AG München (Urteil v. 30.11.2006, 161 C 29330/06) angeschlossen und das Double-Opt-In-Verfahren für zulässig erklärt.

Ist das Double-Opt-In-Verfahren nun ein zuverlässiger Schutz gegen Abmahnungen wegen angeblichen Spam-Versandes?

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Dr. Carsten Föhlisch

LG Hanau: Widerrufsfrist bei eBay beträgt einen Monat

Dr. Carsten Föhlisch | 17.10.2007
Abmahnungen, Neue Urteile

screenshot_ebay_2.jpgDie Länge der Widerrufsfrist, die gewerbliche Händler Verbrauchern bei eBay–Verkäufen einräumen müssen, ist ein Thema, das Gerichte immer wieder beschäftigt, vor allem im Zusammenhang mit Abmahnungen durch Konkurrenten. Mit Urteil v. 26.06.2007 (Az.: 5 O 34/07) hat sich mit dem LG Hanau erneut ein Gericht zur Widerrufsfrist bei eBay-Geschäften geäußert. Konkret ging es in diesen Fall um die Frage, ob dadurch, dass eBay-Artikel 90 Tage unveränderlich im Internet abrufbar sind, das Textformerfordernis gewahrt ist, was zu einer Widerrufsfrist von 2 Wochen führen würde. Diese Ansicht lehnte das LG Hanau ab und liegt damit auf einer Linie mit der bisherigen Rechtsprechung des OLG Hamburg, KG Berlin, OLG Köln und weiteren Gerichten.

Lesen Sie hier mehr über die Entscheidung des Landgerichts Hanau.

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Ulrich Hafenbradl

Shop “design 3000″ ist Gewinner des Oxid Best Solution Award 2007

Ulrich Hafenbradl | 10.10.2007
In eigener Sache, Shopsoftware / SEO

design3000Gestern wurde der "Best Solution Award 2007" von OXID eSales vergeben. Für die Bewertung wurde von der Jury (u.a. Jean-Marc Noel von Trusted Shops) sieben Aspekte beleuchtet: Design, Usability, Produktpräsentation, Projektdurchführung, Komplexität, Erweiterungen und Marketing.

Der Gewinner in der Kategorie OXID eShop Enterprise Edition heißt design 3000.

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Ulrich Hafenbradl

Shop-Besucher durch interessante Inhalte binden - Die RSS-Einbauanleitung

Ulrich Hafenbradl | 1.10.2007
Marketing

rss_groß

Nur mit aktuellen und wirklich relevanten Produkt- und Markt-Informationen können Sie Besucher dauerhaft an Ihren Shop binden. Aber selbstgeschriebene Berichte kosten Zeit und nicht jeder hat Lust, eigene Texte zu verfassen. Hier kann die Einbindung von Fremdinhalten helfen, natürlich unter Beachtung der Urheberrechte. Viele bekannte Informationsquellen erlauben bereits heute die Anzeige der verlinkten Überschriften und bieten sog. RSS-Feeds an.

Mit geringem Aufwand lassen sich Inhalte durch dieses standardisierte Format dynamisch auf den eigenen Seiten einbauen. Wie zeigen Beispiele und erklären, wie es funktioniert.

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Dr. Carsten Föhlisch

OLG Köln: Widerrufsfrist bei eBay und Wirksamkeit der Muster-Widerrufsbelehrung

Dr. Carsten Föhlisch | 24.09.2007
Abmahnungen, Neue Urteile

KölnDas OLG Köln (Urteil v. 3.8.2007, 6 U 60/07) hat sich als wohl erstes Gericht ausführlich mit den bislang vertretenen Auffassungen zu den Themen Textform, Widerrufsfrist, Informationen und Belehrung sowie dem amtlichen Widerrufsmuster auseinander gesetzt und ein wohl begründetes, differenzierteres Urteil gesprochen.

Ebenso wie das OLG Hamburg und das KG Berlin sind die rheinischen Richter der Ansicht, dass Angaben auf einer eBay Angebotsseite das Textformerfordernis nicht erfüllen, so dass die Frist hier einen Monat beträgt. Anderer Auffassung ist das OLG Köln allerdings zur Verwendung der amtlichen Musterwiderrufsbelehrung: diese könne sowohl zur Information auf der Internetseite als auch zur Belehrung in Textform eingesetzt werden, auch wenn kleinere Korrekturen vorgenommen werden.

Sind nun keine Abmahnungen des Musters mehr zu befürchten?

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Ulrich Hafenbradl

News vom shopbetreiber-blog.de auch auf Ihrer Seite!

Ulrich Hafenbradl | 21.09.2007
In eigener Sache

RSSDa eine moderne Blog-Software bereits alle Möglichkeiten hierfür mitbringt, ist die Verteilung von Bloginhalten technisch gesehen ein Kinderspiel. Man stellt RSS-Feeds zur Verfügung, die von anderen Seitenbetreibern einfach ausgelesen und integriert werden können.

Drei Beispiele für unterschiedliche Einbindungen möchte ich in diesem Beitrag vorstellen und erklären, wie auch Sie RSS-Inhalte integrieren können.

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Dr. Carsten Föhlisch

Abmahnung wegen Testberichten ohne Fundstelle und Datum

Dr. Carsten Föhlisch | 13.09.2007
Abmahnungen, Neue Urteile

TestberichteOftmals werden Produkte in Onlineshops mit Testergebnissen von Stiftung Warentest oder anderen Zeitschriften beworben. Dies ist natürlich möglich, es ist aber darauf zu achten, dass jeweils die genaue Fundstelle und vor allem auch das Datum des Tests genannt werden. Diese Angaben müssen auch lesbar sein und dürfen nicht zu klein gestaltet werden. Anderenfalls kann die Werbung mit einem solchen Testergebnis nach ständiger Rechtsprechung wettbewerbswidrig sein, wie eine neue Gerichtsentscheidung jetzt bestätigt.

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Dr. Carsten Föhlisch

KG Berlin: Bei eBay Anbieterkennzeichnung auf der mich-Seite ausreichend

Dr. Carsten Föhlisch | 12.09.2007
Abmahnungen, Neue Urteile

screenshot_ebay_2.jpgWeil das Gesetz keine verbindlichen Vorgaben macht, an welcher Stelle und unter welcher Bezeichnung die bei Internetangeboten vorgeschriebene Anbieterkennzeichnung vorzuhalten ist, gab es in der Vergangenheit verschiedene Gerichtsentscheidungen zu diesem Thema. Der Bundesgerichtshof entschied, dass die Anbieterkennzeichnung über die beiden Links „Kontakt“ – „Impressum“ erreichbar sein kann und dies den gesetzlichen Vorgaben genügt. Im Anschluss an diese höchstrichterliche Rechtsprechung entschied nun das Kammergericht Berlin (Beschluss v. 11.5.2007, 5 W 116/07), dass die Anbieterkennzeichnung bei eBay ohne weiteres auf der „mich-Seite“ vorgehalten werden kann. Dies hatten andere Gerichte zuvor anders beurteilt.

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Dr. Carsten Föhlisch

LG Wuppertal: Widerrufsrecht bei angebrochenen Kosmetika

Dr. Carsten Föhlisch | 11.09.2007
Abmahnungen, Neue Urteile

PaketeAls im Jahr 1997 die europäische Fernabsatzrichtlinie verabschiedet wurde, die dem deutschen Fernabsatzrecht zu Grunde liegt, wurde eine wichtige Ausnahme vom Widerrufsrecht vergessen. Unklar ist bis heute, ob angebrochenen Kosmetika vom Widerrufsrecht ausgenommen sind. Zwar gibt es Auffassungen, nach denen solche Waren „nicht für eine Rücksendung geeignet“ im Sinne des § 312d Abs. 4 Nr. 1 BGB sein sollen. Das Gebot der engen Auslegung von Ausnahmetatbeständen von Verbraucherschutzbestimmungen verbietet es jedoch, solche Waren dieser Ausnahme zu unterstellen. Viele Händler fragen sich daher, ob Kunden tatsächlich angebrochene Cremedosen o.ä. gegen volle Kaufpreisrückerstattung zurückgeben können.

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Dr. Carsten Föhlisch

OLG Köln: Unwirksame AGB sind kein Abmahnungsgrund

Dr. Carsten Föhlisch | 10.09.2007
Abmahnungen, Neue Urteile

JusticiaViele Shopbetreiber glauben, dass es bei Abmahnungen meist um Klauseln im Kleingedruckten geht. Häufiger werden jedoch ganz andere Dinge abgemahnt, wie zum Beispiel das Fehlen eines Hinweises auf Versandkosten bei den Preisen oder unzutreffende Lieferfristangaben, die mit AGB nichts zu tun haben. Da in den AGB häufig auch Informationen im Fernabsatz (wie zum Beispiel das Widerrufsrecht) integriert sind, sind Fehler an dieser Stelle zwar auch abmahnbar. Ob jedoch jede unwirksame AGB-Klausel ein Abmahnungsgrund ist, ist seit einiger Zeit Gegenstand einer Meinungsverschiedenheit zwischen verschiedenen Oberlandesgerichten. Das OLG Köln entschied nun mit Urteil vom 30.3.2007 (6 U 249/06), dass es sich bei den Bestimmungen der §§ 305 ff. BGB in der Regel nicht um sog. Marktverhaltensregelungen i. S. des § 4 Nr. 11 UWG handele, so dass ein Konkurrent nicht jede unwirksame AGB-Klausel abmahnen kann.

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