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Beiträge zum Thema "BMJ"

Sie finden hier jede Menge Praxis-Tipps, Muster, Checklisten und Urteile zu Abmahnung, AGB, eBay, Widerruf und Wettbewerbsrecht von den Trusted Shops Experten.

Dr. Carsten Föhlisch

BGH: Wichtiges Grundsatzurteil zu drei Klauseln in der Rückgabebelehrung

Veröffentlicht am 9. Dezember 2009 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 7 Kommentare

hürdeDie Frage, wie korrekt über das Widerrufs- bzw. Rückgaberecht im Onlinehandel zu belehren ist, sorgt seit Jahren für kontroverse Diskussionen, Abmahnungen und eine Vielzahl gerichtlicher Entscheidungen. Heute fällte der Bundesgerichtshof ein wichtiges Grundsatzurteil über die Zulässigkeit häufig verwendeter Formulierungen zu Fristbeginn, Ausnahmen und Wertersatz beim Rückgaberecht. Immerhin waren nicht alle Klauseln unzulässig.

Lesen Sie mehr über die Grundsatzentscheidung des BGH zur richtigen Belehrung.

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Martin Rätze

Neue Abmahngefahr: KG Berlin ändert Rechtsprechung zu Bagatellfehlern in der Widerrufsbelehrung

Veröffentlicht am 15. Oktober 2009 von Martin Rätze
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 0 Kommentare

hurdeIm November 2007 entschied das KG Berlin, dass der fehlende Hinweis zur Gefahrtragung bei Ausübung des Widerrufsrechtes nicht abmahnbar sei, sondern einen Bagatellverstoß darstelle. Ähnlich hatte auch das OLG Hamburg entschieden. Mit einen aktuellen Beschluss ändert das Kammergericht aber explizit seine Rechtssprechung in dieser Frage.

Lesen Sie mehr über neue Abmahnfallen im Widerrufsrecht.

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Dr. Carsten Föhlisch

Gesetzesänderung: Schutz vor Telefonwerbung und Erlöschen des Widerrufsrechtes

Veröffentlicht am 3. April 2009 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Gesetze | 5 Kommentare

bundestagBereits letzte Woche passierte das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen den Bundestag. In diesem Gesetz werden auch relevante Änderungen an der Regelung zum Erlöschen des Widerrufsrechtes bei Dienstleistungen vorgenommen, so dass alle Händler voraussichtlich Mitte des Jahres ihre Widerrufsbelehrung anpassen müssen, damit sie nicht fehlerhaft ist.
Lesen Sie mehr über die gesetzlichen Neuregelungen und deren Auswirkungen für Onlinehändler.

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Martin Rätze

Fehlerhafte Widerrufsbelehrung immer noch häufigster Abmahnungsgrund

Veröffentlicht am 18. Februar 2009 von Martin Rätze
Themen: Abmahnungen, Studien | 3 Kommentare

abmahnungsumfrageIn unserer Umfrage zum Thema Abmahnpraxis im Internet vor zwei Jahren stellte sich bereits heraus, dass Fehler in der Widerrufsbelehrung der häufigste Abmahngrund warum. Nach Einführung des neuen Musters zur Widerrufsbelehrung war die Erwartung hoch, dass sich hier eine Änderung zeigt. Aber auch unsere neue Umfrage zeigt: Abmahnungen wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrungen liegen mit Abstand vorn und haben sogar noch 13% dazugewonnen.

Welches sind die am häufigsten abgemahnten Verstöße?

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Dr. Carsten Föhlisch

Darf Onkel Abmahnanwalt dem erfolglosen Neffen Shopbetreiber die Kasse aufbessern?

Veröffentlicht am 12. Februar 2009 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 6 Kommentare

GelddruckmaschineEin Monatsumsatz von gerade mal 184,88 € ist für einen Online-Shop nicht viel. Lässt der Inhaber eines solchen Shops 8 Mitbewerber abmahnen und entstehen pro Abmahnung 717,81 € Anwaltskosten, ist das wirtschaftlich unvernünftig. Kommt dann auch noch heraus, dass der Anwalt der Onkel des Shopbetreibers ist und der Abmahnungsgrund nicht ein bewusster Wettbewerbsverstoß, sondern die alte Version der Musterbelehrung des Bundesjustizministeriums, ist etwas faul.

So entschied jetzt auch das LG Bielefeld auf Rechtsmissbrauch.

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Dr. Carsten Föhlisch

Gesetzesänderung: Umtausch defekter Ware muss kostenlos sein

Veröffentlicht am 17. Dezember 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Gesetze | 2 Kommentare

Neues GesetzWie das Bundesjustizministerium (BMJ) mitteilt, trat am 16. Dezember 2008 eine Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) in Kraft, wonach ein Verbraucher keinen Wertersatz für die Benutzung einer fehlerhaft gelieferten Sache an den Verkäufer zahlen muss, wenn er die Ware wegen dieses Fehlers später umtauscht. Hintergrund war ein Urteil des EuGH.

Lesen Sie mehr über diese im Eilverfahren auf den Weg gebrachte Gesetzesänderung.

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Dr. Carsten Föhlisch

Bald Änderungen beim “fliegenden Gerichtsstand” im Internet?

Veröffentlicht am 2. Dezember 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Gesetze | 3 Kommentare

Fliegender GerichtsstandDer sog. "fliegende Gerichtsstand" wurde in der Vergangenheit häufig für rechtsmissbräuchliche Abmahnungen ausgenutzt. So wurde vom Abmahner das Gericht gewählt, das seine Rechtsansicht vertritt, den höchsten Streitwert zuspricht oder möglichst weit vom Sitz des Abgemahnten entfernt ist, damit möglichst hohen Kosten und Risiken entstehen. Das Bundesjustizministerium (BMJ) schlägt nun neue Regelungen zum Gerichtsstand im Internet vor, um Missbräuche zu verhindern.

Können Klagen gegen Internet-Rechtsverletzer bald nur noch an bestimmten Orten geltend gemacht werden?

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Dr. Carsten Föhlisch

Neue Abmahngefahr: Herumbasteln an der aktuellen Muster-Widerrufsbelehrung

Veröffentlicht am 14. November 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 2 Kommentare

Neues Muster - alte ProblemeEigentlich sollte es sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass seit 1.4.2008 die neue Musterbelehrung des Bundesjustizministeriums gilt. Seit 1.10.2008 ist auch die Übergangsfrist abgelaufen, so dass das alte Belehrungsmuster nicht mehr verwendet werden darf. Doch einige Shops verwenden immer noch das akut abmahngefährdete "frühestens" aus der alten Belehrung oder basteln am Originalwortlaut des neuen Musters herum. Nun wurden diese Fehler zum ersten Mal abgestraft - in Form von neuen, unnötigen Abmahnungen.

Lesen Sie mehr über neue Abmahnfallen des alten und neuen Widerrufsmusters.

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Dr. Carsten Föhlisch

Bundesregierung verabschiedet Gesetzentwurf zur Neuordnung des Widerrufsrechts

Veröffentlicht am 6. November 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Gesetze | 1 Kommentar

BundesregierungWie schon Juni hier im Blog berichtet, plant die Bundesregierung eine Neuordnung des Widerrufs- und Rückgaberechts zum 31. Oktober 2009. Gestern am 5.11.2008 wurde nun der entsprechende Kabinettsentwurf verabschiedet. Demnach wird nicht nur das Widerrufsmuster als formelles Gesetz gefasst und somit unangreifbar, sondern auch die Ungleichbehandlung von Online-Shops und eBay-Verkäufern bei Widerrufsfrist und Wertersatz aufgehoben.

Lesen Sie mehr über die geplanten Neuregelungen zugunsten der Shop-Betreiber.

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Dr. Carsten Föhlisch

OLG Frankfurt a.M.: Unwirksame AGB-Klauseln können immer abgemahnt werden

Veröffentlicht am 16. Oktober 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 1 Kommentar

Allgemeine GeschäftsbedingungenDas OLG Frankfurt a.M. hat entschieden, dass sämtliche unwirksamen AGB-Klauseln abmahnbar sind. Derzeit ist die Rechprechung hier noch uneinheitlich. Das OLG Köln sieht z.B. nicht in jeder unwirksamen Klausel zugleich einen Wettbewerbsverstoß. Das OLG Frankfurt betont nun, dass diese Differenzierung seit dem 12.12.2007 unter Geltung der neuen EU-Lauterbarkeitsrichtlinie nicht mehr zulässig ist.

Lesen Sie mehr zu den Änderungen durch das neue Wettbewerbsrecht und neue Abmahngründe für Mitbewerber.

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Dr. Carsten Föhlisch

EU plant weitere wichtige Änderungen im Verbraucherrecht für Onlinehändler

Veröffentlicht am 11. Oktober 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Gesetze | 1 Kommentar

Neuregelungen für europäischen OnlinehandelAls Ergebnis der Überprüfung des gemeinschaftlichen Besitzstands im Verbraucherschutz und der Konsultation über die Fernabsatzrichtlinie (FARL) hat die Europäische Kommission am 8.10.2008 einen Vorschlag für eine Richtlinie über Rechte der Verbraucher (VRRL-E) vorgelegt. Als Nachfolgerichtlinie der FARL hat der VRRL-E erhebliche Auswirkungen auf den Onlinehandel.

In unserer vierteiligen Serie informieren wir Sie umfassend über die geplanten Neuregelungen.

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Dr. Carsten Föhlisch

EU plant 14tägiges Widerrufsrecht mit klaren Regelungen in ganz Europa

Veröffentlicht am 10. Oktober 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Gesetze | 1 Kommentar

Europaweit einheitliches WiderrufsrechtAls Ergebnis der Überprüfung des gemeinschaftlichen Besitzstands im Verbraucherschutz und der Konsultation über die Fernabsatzrichtlinie (FARL) hat die Europäische Kommission am 8.10.2008 einen Vorschlag für eine Richtlinie über Rechte der Verbraucher (VRRL-E) vorgelegt. Als Nachfolgerichtlinie der FARL hat der VRRL-E erhebliche Auswirkungen auf den Onlinehandel.

In unserer vierteiligen Serie informieren wir Sie umfassend über die geplanten Neuregelungen.

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Dr. Carsten Föhlisch

EU plant reduzierte und vereinfachte Informationspflichten im Fernabsatz

Veröffentlicht am 9. Oktober 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Gesetze | 1 Kommentar

Vereinfachte InformationspflichtenAls Ergebnis der Überprüfung des gemeinschaftlichen Besitzstands im Verbraucherschutz und der Konsultation über die Fernabsatzrichtlinie (FARL) hat die Europäische Kommission am 8.10.2008 einen Vorschlag für eine Richtlinie über Rechte der Verbraucher (VRRL-E) vorgelegt. Als Nachfolgerichtlinie der FARL hat der VRRL-E erhebliche Auswirkungen auf den Onlinehandel.

In unserer vierteiligen Serie informieren wir Sie umfassend über die geplanten Neuregelungen.

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Dr. Carsten Föhlisch

EU plant europaweit einheitliche Verbraucherrechte für den Onlinehandel

Veröffentlicht am 8. Oktober 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Gesetze | 1 Kommentar

EU plant einheitliche VerbraucherrechteAls Ergebnis der Überprüfung des gemeinschaftlichen Besitzstands im Verbraucherschutz und der Konsultation über die Fernabsatzrichtlinie (FARL) hat die Europäische Kommission heute am 8.10.2008 einen Vorschlag für eine Richtlinie über Rechte der Verbraucher (VRRL-E) vorgelegt. Als Nachfolgerichtlinie der FARL hat der VRRL-E erhebliche Auswirkungen auf den Onlinehandel.

In unserer vierteiligen Serie informieren wir Sie umfassend über die geplanten Neuregelungen.

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Dr. Carsten Föhlisch

Bundesjustizministerium empfiehlt Gütesiegel und stellt Leitfaden zur Impressumspflicht bereit

Veröffentlicht am 7. Oktober 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen | 8 Kommentare

BundesjustizministeriumDas Bundesjustizministerium (BMJ) stellt seit heute einen Leitfaden zur Impressumspflicht bereit. Der Leitfaden soll Gewerbetreibenden mit einem Internet-Auftritt helfen, ihre Anbieterkennzeichnung (auch Impressum genannt) den gesetzlichen Anforderungen des Telemediengesetzes (TMG) entsprechend zu gestalten. Zudem empfiehlt das Bundesjustizministerium anerkannte Gütesiegel wie Trusted Shops, um die Rechtssicherheit zu erhöhen und das Abmahnrisiko zu reduzieren.

Lesen Sie mehr über den Leitfaden des Ministeriums und die Empfehlung zu Gütesiegeln.

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Dr. Carsten Föhlisch

Wann erlischt das Widerrufsrecht bei Dienstleistungen? Urteile zu DSL- und Mobilfunkverträgen

Veröffentlicht am 7. Oktober 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Neue Urteile | 1 Kommentar

Einverständnis zum ErlöschenGemäß § 312d Abs. 3 Nr. 2 BGB erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Unternehmer mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder der Verbraucher diese selbst veranlasst hat. Das AG Charlottenburg und das AG Hannover haben nun zu DSL-Verträgen und zur Verlängerung eines Mobilfunkvertrages zugunsten des Verbrauchers ein Erlöschen des Widerrufsrechts aus unterschiedlichen Gründen verneint. Eine geplante Gesetzesänderung wird das Erlöschen zusätzlich erschweren.

Lesen Sie mehr über die aktuelle Rechtsprechung zum Erlöschen des Widerrufsrechts und geplante Gesetzesänderungen.

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Dr. Carsten Föhlisch

Kosten bei Abmahnungen von Privatleuten auf 100 EUR limitiert

Veröffentlicht am 11. September 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Gesetze | 8 Kommentare

Weniger Geld für AbmahnanwälteAm 1. September 2008 trat das Gesetz zur Umsetzung der EU-Durchsetzungs-Richtlinie in Kraft. U.a. sind künftig bei einfach gelagerten Fällen mit einer nur unerheblichen Rechtsverletzung außerhalb des geschäftlichen Verkehrs die erstattungsfähigen Anwaltsgebühren für die erste Abmahnung auf 100 Euro limitiert. Onlinehändler profitieren von der Regelung allerdings nicht.

Lesen Sie mehr über die gesetzliche Neuregelung der Abmahnkosten.

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Dr. Carsten Föhlisch

OLG Köln: Unwirksame AGB sind nicht automatisch Abmahnungsgrund

Veröffentlicht am 5. September 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 0 Kommentare

Unwirksame AGB immer abmahnbar?Derzeit ist nicht geklärt, ob unwirksame AGB-Klauseln wirklich immer abgemahnt werden können. Das OLG Köln hat nun mit Urteil v. 16.05.2008 (6 U 26/08) entschieden, dass nicht jede falsche AGB-Klausel zugleich einen Wettbewerbsverstoß darstellt. Doch das OLG Frankfurt sieht dies z.B. anders. Auch die neue Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken, die seit 12.12.2007 unmittelbar gilt, könnte dazu führen, dass unwirksame AGB bald immer ein Abmahngrund sind.

Lesen Sie mehr über die Frage, ob jede unwirksame AGB-Klausel abgemahnt werden kann.

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Dr. Carsten Föhlisch

Warum kann man bei eBay eigentlich benutzte Friteusen ohne Wertersatz zurück geben?

Veröffentlicht am 19. August 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 2 Kommentare

Kein Wertersatz für bestimmungsgemäße IngebrauchnahmeNeben der längeren Widerrufsfrist gibt es bei eBay eine zweite Besonderheit gegenüber "normalen" Online-Shops: Es kann kein Wertersatz für eine Verschlechterung der Ware infolge einer sog. "bestimmungsgemäßen Ingebrauchnahme" der Ware verlangt werden. D.h. Kunden können z.B. 1 Monat lang mit einer Friteuse frittieren und diese gegen volle Kaufpreisrückerstattung zurücksenden. Auch hier fragen wir uns: Warum denn eigentlich? In unserem Beitrag finden Sie eine Zusammenstellung aktueller Gerichtsentscheidungen, abweichender Meinungen und geplanter Änderungen des Gesetzgebers.

Lesen Sie mehr über die "Lex eBay" und warum dort anders als bei "normalen" Shops (noch) kein erweiterter Wertersatzanspruch besteht.

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Dr. Carsten Föhlisch

Warum ist die Widerrufsfrist bei eBay eigentlich länger als bei “normalen” Online-Shops?

Veröffentlicht am 18. August 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 1 Kommentar

Widerrufsfrist bei eBayAuch wenn sich die "herrschende" Rechtsprechung zur Monatsfrist bei eBay mittlerweile herumgesprochen hat, fragen uns Shopbetreiber immer wieder, warum die Widerrufsfrist dort denn eigentlich viel länger ist als bei "normalen" Shops. Gute Frage, denn eine sachliche Rechtfertigung für diesen Unterschied sehen auch wir nicht. Für unsere Leser haben wir daher noch einmal die aktuellen Urteile zu dieser Frage, abweichende Meinungen aus der Rechtswissenschaft und die aktuell geplanten Änderungen des Gesetzgebers in dieser Frage zusammengestellt.

Lesen Sie mehr über die "Lex eBay" und warum die Widerrufsfrist dort (noch) mehr als doppelt so lang ist wie in "normalen" Shops.

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