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Beiträge zum Thema "Kammergericht Berlin"

Sie finden hier jede Menge Praxis-Tipps, Muster, Checklisten und Urteile zu Abmahnung, AGB, eBay, Widerruf und Wettbewerbsrecht von den Trusted Shops Experten.

Martin Rätze

KG Berlin: Zahlungsaufschläge können unzulässig sein

Veröffentlicht am 15. Dezember 2009 von Martin Rätze
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 0 Kommentare

mausefalleViele Händler verlangen Aufschläge auf die verschiedenen Zahlungsarten. Eine Kreditkartengebühr ist durchaus üblich und auch Nachnahmegebühren kommen oft vor. Aber ist der Händler eigentlich verpflichtet, dem Kunden zumindest eine kostenlose Zahlungsart zur Verfügung zu stellen? Diese Frage beantwortete das KG Berlin im April 2009.

Lesen Sie hier mehr zu diesem Urteil.

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Müssen die Bedingungen einer Garantie bereits im Internet genannt werden?

Veröffentlicht am 16. September 2009 von Gastautor
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 0 Kommentare

justitia-iDie Bewerbung von Waren mit einer Garantie ist ein beliebtes Werbemittel für Shopbetreiber. Oft wird der Begriff der Garantie wahllos und nicht gesetzeskonform verwendet. Der umgangssprachliche Begriff der „Garantie“ hat nur selten etwas mit einer Garantie im Rechtssinne zu tun.

Lesen Sie hier mehr über eine aktuelle Entscheidung des OLG Hamm.

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LG Berlin hält Rückgaberecht auf eBay jetzt wieder für unzulässig

Veröffentlicht am 7. September 2009 von Gastautor
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 2 Kommentare

ebayKürzlich war erfreulicherweise aus der Hauptstadt zu berichten, dass das Landgericht (Urteil vom 25.05.2009, Az. 52 0 405/08) und das Kammergericht Berlin die Einräumung eines Rückgaberecht statt eines Widerrufsrechts auch auf eBay für zulässig halten.

Lesen Sie mehr dazu in einem Gastbeitrag von RA Dr. Verweyen.

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Martin Rätze

BGH: Bereits einmaliger Versand von Werbe-Mail ist rechtswidrig

Veröffentlicht am 2. September 2009 von Martin Rätze
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 2 Kommentare

NewsletterIn letzter Zeit berichteten wir über mehrere Urteile, die Empfänger von Newslettern Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche zusprachen, da sie ungefragt Newsletter erhielten oder Abmeldung von diesen ignoriert worden sind. Jetzt hat auch der BGH entschieden, dass bereits das einmalige Zusenden einer Werbemail rechtswidrig ist.

Lesen Sie hier mehr über die aktuelle BGH-Entscheidung.

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Martin Rätze

Zwei gegensätzliche Urteile zur Werbung mit Garantien

Veröffentlicht am 23. Juli 2009 von Martin Rätze
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 2 Kommentare

olg-hamburg1Das Gesetz setzt hohe Ansprüche an eine Garantie-Erklärung. Die entscheidende Frage dabei ist: Müssen die Einzelheiten der Garantie bereits bei der Werbung im Online-Shop mitgeteilt werden oder reicht es, wenn diese spätestens mit Lieferung der Ware dem Kunden genannt werden?

Lesen Sie mehr zu den Entscheidungen aus Hamburg und Hamm.

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Dr. Carsten Föhlisch

Kammergericht und Landgericht Berlin: Rückgaberecht auch auf eBay zulässig

Veröffentlicht am 5. Juni 2009 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 2 Kommentare

screenshot_ebay_2.jpgDie Frage, ob auf eBay statt des Widerrufsrechts ein Rückgaberecht eingeräumt werden kann, ist ein Dauerbrenner. Die überwiegende Rechtsprechung hält dies für unzulässig. Nun hat sich das LG Berlin von einem eigenen früheren Urteil abgewandt und die Zulässigkeit der Einräumung eines Rückgaberechts auf eBay bestätigt.

Lesen Sie mehr über diese Kehrtwendung in Berlin in unserem Gastbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Urs Verweyen.

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Dr. Carsten Föhlisch

Wie konkret müssen Lieferzeiten im Online-Shop genannt werden?

Veröffentlicht am 27. Mai 2009 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 6 Kommentare

was-tun1Immer wieder stellt sich die Frage, wie konkret Lieferzeiten im Online-Shop genannt werden müssen. Zwei gegensätzliche Gerichtsentscheidungen sorgen nun für noch mehr Verwirrung. Während das Kammergericht Berlin die Klausel "Lieferfristen sind unverbindlich" als unbedenklich einstufte,  sah das OLG Hamm die Formulierung "Lieferzeiten auf Anfrage" als wettbewerbswidrig an. Was denn nun?

Lesen Sie hier mehr über die aktuellen Entscheidungen zur Lieferzeitangabe.

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Martin Rätze

Neue Entscheidung zur alten Musterbelehrung erwartet

Veröffentlicht am 22. März 2009 von Martin Rätze
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 0 Kommentare

gelddruckmaschineWir berichteten bereits darüber, dass vor dem OLG Hamm ein Berufungsverfahren anhängig ist, in welchem zum einen über die rechtsmissbräuchliche Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen entschieden werden wird. Zum anderen wird sich das OLG auch zu der Frage äußern, ob die Verwendung des alten Musters zur Widerrufsbelehrung ein Wettbewerbsverstoß unterhalb der Bagatellgrenze war.

Lesen Sie hier mehr über frühere Entscheidungen anderer Gerichter zu dieser Frage.

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Dr. Carsten Föhlisch

Darf Onkel Abmahnanwalt dem erfolglosen Neffen Shopbetreiber die Kasse aufbessern?

Veröffentlicht am 12. Februar 2009 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 6 Kommentare

GelddruckmaschineEin Monatsumsatz von gerade mal 184,88 € ist für einen Online-Shop nicht viel. Lässt der Inhaber eines solchen Shops 8 Mitbewerber abmahnen und entstehen pro Abmahnung 717,81 € Anwaltskosten, ist das wirtschaftlich unvernünftig. Kommt dann auch noch heraus, dass der Anwalt der Onkel des Shopbetreibers ist und der Abmahnungsgrund nicht ein bewusster Wettbewerbsverstoß, sondern die alte Version der Musterbelehrung des Bundesjustizministeriums, ist etwas faul.

So entschied jetzt auch das LG Bielefeld auf Rechtsmissbrauch.

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Dr. Carsten Föhlisch

Massenabmahner e-tail GmbH unterliegt erneut wegen Rechtsmissbrauchs - Insolvenzverfahren BUG AG eröffnet

Veröffentlicht am 2. Februar 2009 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 1 Kommentar

bugDie BUG AG und e-tail GmbH sind seit längerer Zeit in den Schlagzeilen, weil sie zahlreiche Abmahnungen aussprachen, von denen einige auch als rechtsmissbräuchlich eingestuft wurden. Nun wurde der e-tail GmbH erneut Abmahnungsmissbrauch attestiert, diesmal vom LG Hamburg, das vorher diesen Abmahner "durchwinkte". Zeitgleich wurde nun am 30.01.2009 über das Vermögen der BUG AG, 100%-ige Gesellschafterin der e-tail GmbH, das Insolvenzverfahren eröffnet.

Lesen Sie mehr über einen außergewöhnlichen Massenabmahner in Schwierigkeiten.

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Martin Rätze

LG Bielefeld: “Dann hol ich meinen Bruder” geht nicht immer - Rechtsmissbrauch im Abmahnwesen

Veröffentlicht am 14. Januar 2009 von Martin Rätze
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 5 Kommentare

Rote KarteNicht selten ist es vorteilhaft, einen Rechtsanwalt in der Familie zu haben. Das dachte sich auch ein Shopbetreiber aus Ahlen. Der beauftrage kurzerhand seinen Bruder, der Rechtsanwalt in Paderborn ist, mit der Abmahnung anderer Shopbetreiber. Einer wehrte sich und das LG Bielefeld gab ihm Recht. Zwar ist das Urteil noch nicht rechtskräftig, aber es besteht Hoffnung, dass es durch das OLG Hamm bestätigt wird.

Lesen Sie hier mehr über die rote Karte, die das LG Bielefeld dem Abmahner zeigte.

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Martin Rätze

OLG Düsseldorf: Abgekürzter Vorname im Impressum kann abgemahnt werden

Veröffentlicht am 6. Januar 2009 von Martin Rätze
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 2 Kommentare

ImpressumBereits häufiger mussten sich Gerichte mit der Frage beschäftigen, mit welchen Inhalten ein Impressum zu füllen ist. Dabei war wohl die häufigste Frage: Ist der abgekürzte Vorname des Inhabers bzw. Geschäftsführers ausreichend? Daneben stellte sich nun die Frage, ob es wettbewerbswidrig ist, wenn ein Impressum auf Grund technischer Schwierigkeiten oder einer Aktualisierung kurzzeitig nicht erreichbar ist.

Mehr über die neueste Entscheidung zur Impressumspflicht.

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Dr. Carsten Föhlisch

Warum kann man bei eBay eigentlich benutzte Friteusen ohne Wertersatz zurück geben?

Veröffentlicht am 19. August 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 2 Kommentare

Kein Wertersatz für bestimmungsgemäße IngebrauchnahmeNeben der längeren Widerrufsfrist gibt es bei eBay eine zweite Besonderheit gegenüber "normalen" Online-Shops: Es kann kein Wertersatz für eine Verschlechterung der Ware infolge einer sog. "bestimmungsgemäßen Ingebrauchnahme" der Ware verlangt werden. D.h. Kunden können z.B. 1 Monat lang mit einer Friteuse frittieren und diese gegen volle Kaufpreisrückerstattung zurücksenden. Auch hier fragen wir uns: Warum denn eigentlich? In unserem Beitrag finden Sie eine Zusammenstellung aktueller Gerichtsentscheidungen, abweichender Meinungen und geplanter Änderungen des Gesetzgebers.

Lesen Sie mehr über die "Lex eBay" und warum dort anders als bei "normalen" Shops (noch) kein erweiterter Wertersatzanspruch besteht.

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Dr. Carsten Föhlisch

Warum ist die Widerrufsfrist bei eBay eigentlich länger als bei “normalen” Online-Shops?

Veröffentlicht am 18. August 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 1 Kommentar

Widerrufsfrist bei eBayAuch wenn sich die "herrschende" Rechtsprechung zur Monatsfrist bei eBay mittlerweile herumgesprochen hat, fragen uns Shopbetreiber immer wieder, warum die Widerrufsfrist dort denn eigentlich viel länger ist als bei "normalen" Shops. Gute Frage, denn eine sachliche Rechtfertigung für diesen Unterschied sehen auch wir nicht. Für unsere Leser haben wir daher noch einmal die aktuellen Urteile zu dieser Frage, abweichende Meinungen aus der Rechtswissenschaft und die aktuell geplanten Änderungen des Gesetzgebers in dieser Frage zusammengestellt.

Lesen Sie mehr über die "Lex eBay" und warum die Widerrufsfrist dort (noch) mehr als doppelt so lang ist wie in "normalen" Shops.

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Dr. Carsten Föhlisch

LG Frankfurt a.M.: Angabe von voraussichtlichen Zirka-Lieferzeiten ist zulässig

Veröffentlicht am 6. August 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 3 Kommentare

ampelHäufig ist es für Shopbetreiber nicht möglich, die exakte Lieferzeit zu benennen, so dass die Angabe von "ca." oder voraussichtlichen Lieferzeiten nahe liegt. In der Vergangenheit hatte jedoch eine Entscheidung des KG Berlin Unruhe gestiftet, nach der dies nicht möglich sein soll. Nun hat das LG Frankfurt a.M. (Urteil v. 03.07.2008 - 2-31 O 128/07) erfreulicherweise entschieden, dass eine Klausel, wonach die angegebenen Lieferzeiten als voraussichtlich zu verstehen sind, zulässig sei.

Lesen Sie mehr über die aktuelle Entscheidung und über Fallstricke bei der Lieferzeitangabe.

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Dr. Carsten Föhlisch

Widerrufs- und Rückgaberecht: Hintergrund zum neuen Gesetzentwurf (Teil 1)

Veröffentlicht am 26. Juni 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Gesetze | 2 Kommentare

Widerrufs- und RückgaberechtDas Bundesjustizministerium hat den mit Spannung erwarteten Referentenentwurf zur Neuordnung der Vorschriften über das Widerrufs- und Rückgaberecht vorgelegt. Demnach wird nicht nur das Widerrufsmuster als formelles Gesetz gefasst, sondern auch die Ungleichbehandlung von Online-Shops und eBay-Verkäufern bei Widerrufsfrist und Wertersatz aufgehoben.

Lesen Sie unsere vierteilige Serie über den neuen Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums. Im Teil 1: Bisherige Rechtslage und Hintergrund des Neuentwurfs.

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Dr. Carsten Föhlisch

KG Berlin: Bagatellverstoß bei Verwendung des alten Musters bei eBay

Veröffentlicht am 18. April 2008 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 1 Kommentar

Erfolg gegen AbmahnungenDas Kammergericht Berlin entschied mit Beschluss v. 11.4.2008 (5 W 41/08), dass bei eBay-Verkäufen der ungenaue Passus zum Wertersatz des alten Widerrufsmusters nicht abgemahnt werden könne. Nur einen Bagatellverstoß soll auch begehen, wer bei einer Gmbh & Co. KG den Vornamen des Geschäftsführers im Impressum abgekürzt. In ähnlichen Fällen hatte das Gericht zuvor anders entschieden.

Lesen Sie mehr über die neuen Entwicklungen in der Rechtsprechung des Kammergerichtes.

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Dr. Carsten Föhlisch

Fliegender Gerichtsstand: Was kostet eine falsche Widerrufsbelehrung?

Veröffentlicht am 12. Dezember 2007 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 10 Kommentare

GegenstandswertAls "Forum-Shopping" oder zu deutsch: "Gerichts-Einkaufsbummel" bezeichnet man die gezielte Auswahl eines Gerichts, das mit hoher Wahrscheinlichkeit einer Klage stattgeben wird. Da bei Wettbewerbsverletzungen im Internet der sog. "fliegende Gerichtsstand" gilt, wird auch hier reichlich von dieser Gelegenheit Gebrauch gemacht. So ist z.B. ein Antrag auf Unterlassung unwirksamer AGB-Klauseln durch einen Konkurrenten vor dem Kammergericht Berlin erfolgreich, während vor dem OLG Köln eine solche Klage scheitern würde. Besonders interessant ist auch, welche Unterschiede es bei der Streitwertbemessung gibt, die für die Höhe der Abmahnungskosten maßgeblich ist.

Wer bietet mehr? Lesen Sie hier, was eine Abmahnung wegen einer falschen Widerrufsbelehrung bei verschiedenen Gerichten kostet.

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Ulrich Hafenbradl

Kostenloser Shop-Newsletter jetzt noch besser und mit Begrüßungsgeschenk

Veröffentlicht am 2. November 2007 von Ulrich Hafenbradl
Themen: In eigener Sache | 0 Kommentare

Shopbetreiber Experten-NewsletterUnser Newsletter erscheint heute zum ersten Mal in einem neuen Gewand. Deutlich übersichtlicher und prall gefüllt mit relevanten Informationen für Online-Shops und Shopbetreiber wird er zukünftig mindestens zweiwöchentlich versand, um Sie noch besser auf dem Laufenden zu halten.

Lesen Sie die aktuelle Ausgabe und abonnieren Sie den Newsletter hier mit einem wertvollem Begrüßungsgeschenk!

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Dr. Carsten Föhlisch

KG Berlin: Fehlende Nennung der Auslandsversandkosten kann Bagatellverstoß sein

Veröffentlicht am 23. Oktober 2007 von Dr. Carsten Föhlisch
Themen: Abmahnungen, Neue Urteile | 3 Kommentare

Weltweiter VersandMöchte ein Online-Händler Kunden außerhalb Deutschlands beliefern, sind nach der Preisangabenverordnung und auch nach der BGB-InfoV die Kosten für den Auslandsversand auf der Website zu nennen. Eine Mitteilung der Auslandsversandkosten "auf Anfrage" oder erst nach Bestellung des Kunden ist nicht gesetzeskonform.

Das Kammergericht Berlin entschied nun aber gleich zweimal (Beschluss v. 13.2.2007, 5 W 37/07 und Beschluss v. 7.9.2007, 5 W 266/07), dass ein Bagatellverstoß vorliegen kann, wenn der Auslandsvertrieb erkennbar keine große Rolle spielt. Anders hatte kürzlich noch das OLG Hamm entschieden.

Lesen Sie weiter, in welchen Fällen das Kammergericht bei Fehlen der Auslandsversandkosten keinen Abmahnungsgrund sieht.

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