Dr. Carsten Föhlisch | 9.10.2008 |
Gesetze
Als Ergebnis der Überprüfung des gemeinschaftlichen Besitzstands im Verbraucherschutz und der Konsultation über die Fernabsatzrichtlinie (FARL) hat die Europäische Kommission am 8.10.2008 einen Vorschlag für eine Richtlinie über Rechte der Verbraucher (VRRL-E) vorgelegt. Als Nachfolgerichtlinie der FARL hat der VRRL-E erhebliche Auswirkungen auf den Onlinehandel.
In unserer vierteiligen Serie informieren wir Sie umfassend über die geplanten Neuregelungen.
Update 23.06.2011: Richtlinie wurde im Europaparlament beschlossen.
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Dr. Carsten Föhlisch | 8.10.2008 |
Gesetze
Als Ergebnis der Überprüfung des gemeinschaftlichen Besitzstands im Verbraucherschutz und der Konsultation über die Fernabsatzrichtlinie (FARL) hat die Europäische Kommission heute am 8.10.2008 einen Vorschlag für eine Richtlinie über Rechte der Verbraucher (VRRL-E) vorgelegt. Als Nachfolgerichtlinie der FARL hat der VRRL-E erhebliche Auswirkungen auf den Onlinehandel.
In unserer vierteiligen Serie informieren wir Sie umfassend über die geplanten Neuregelungen.
Update 23.6.2011: Richtlinie vom Europaparlament beschlossen.
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Dr. Carsten Föhlisch | 1.10.2008 |
Neue Urteile
Wie hier vor kurzem hier im Blog berichtet, fand heute am 1. Oktober 2008 die BGH-Verhandlung zu der Frage statt, ob ein Händler im Fall des Widerrufs durch den Kunden die sog. “Hinsendekosten” erstatten muss. Bislang hatten die Gerichte überwiegend entschieden, dass der Verbraucher diese Kosten nicht tragen muss. Der BGH hat nun das Verfahren ausgesetzt und dem EuGH die Frage zur Entscheidung vorgelegt. Somit bleibt die Rechtslage zunächst weiter unklar.
Lesen Sie mehr über den Vorlagebeschluss des BGH und die Tendenz, ob Hinsendekosten zu tragen sind oder nicht.
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Dr. Carsten Föhlisch | 17.09.2008 |
Neue Urteile
Während es zu den Kosten der Rücksendung im Falle des Widerrufs eine klare gesetzliche Vorgabe gibt, fehlt eine Regelung zu den Kosten des ursprünglichen Versandes (sog. Hinsendekosten) vollständig im Gesetz. Schon bislang entschieden die Gerichte überwiegend, dass der Kunde diese Kosten nicht tragen muss. Am 1. Oktober wird nun der BGH über diese Frage ein Grundsatzurteil fällen. Viele Onlinehändler erwarten die Entscheidung mit Spannung, wir erwarten allerdings keine grundlegenden Änderungen gegenüber der bisherigen Rechtsprechung.
Lesen Sie mehr über den Stand der Dinge zu “Hinsendekosten” und warum wir keine Entscheidung des BGH zugunsten der Händler erwarten.
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Dr. Carsten Föhlisch | 28.08.2008 |
Abmahnungen, Neue Urteile
Bietet ein Onlinehändler Lieferung auch in das europäische Ausland an, dann muss er auch die Auslandsversandkosten angeben, und zwar nicht erst auf Anfrage des Kunden, sondern schon in der Werbung mit Preisen, so das Gesetz. Nun entschied das LG Berlin, dass dies insbesondere für Unternehmen mit einem nicht nur unerheblichen Auslandsumsatz und gezielter Werbung gilt. Werden hier die Versandkosten nicht genannt, könne dies – in Abgrenzung zur Rechtsprechung des Kammergerichts – kein Bagatellverstoß sein.
Lesen Sie mehr über die Abmahnbarkeit fehlender Angaben zu Auslandsversandkosten.
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Hauke Timmermann | 23.06.2008 |
Interviews
Seit etwa 10 Jahren beliefert hot-wire-telekom.de als Groß- und als Einzelhändler seine Kunden. Neben dem Qualitätszubehör von Drittherstellern wird hier auch eine große Auswahl an Markenprodukten angeboten. Somit haben die Kunden hier eine riesige Auswahl bei der Zubehörsuche für ihr Handy oder PDA.
Mehr zu diesem interessanten Thema sowie wertvolle Tipps zum Online-Handel finden Sie im Shopbetreiber-Interview.
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Beate Eckstein | 25.05.2008 |
Interviews
Für Henryk Lippert von insideextreme.de steht nicht nur ein besonderes Produktangebot als Erfolgsfaktor des eigenen Shops im Vordergrund. Wichtig ist es seiner Meinung nach auch, alle anfallenden Aufgaben optimal nach Kompetenzen zu verteilen und – wenn nötig – auszulagern.
Mehr darüber, wie die Geschäftsführer Henryk Lippert und Torsten Heine ihre Spezialisierungen im Shop umsetzen hier im Interiew.
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Beate Eckstein | 6.05.2008 |
Interviews
Vor der Eröffnung eines eigenen Online-Shops steht bei vielen Shopbetreibern zunächst der Verkauf Ihrer Produkte über die Plattform eBay. So auch bei unserem Interviewpartner kochen-essen-wohnen.de. Nach der Erfahrung von Arne Warns kann es durchaus positive Effekte haben, auch nach Eröffnung eines Online-Shops weiterhin Waren parallel über eBay zu vertreiben.
Lesen Sie mehr zu den Synergieeffekten von eBay auf den Shop.
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Beate Eckstein | 28.04.2008 |
Interviews
Die meisten Shopbetreiber sind vollkommen ausgelastet mit der Pflege nur eines Online-Shops. Unser heutiger Interviewpartner aadamo-sports.de dagegen, hat sein Produktangebot auf insgesamt acht Shops aus dem Bereich Sport verteilt, um so gezielt auf verschiedene Kundengruppen eingehen zu können.
Wie dieses Konzept genau funktioniert, erfahren Sie in unserem Interview mit dem Inhaber Christoph Naber.
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Beate Eckstein | 8.04.2008 |
Interviews
Aufkleber braucht eigentlich jeder mal, ob nun im privaten Bereich oder zu gewerblichen Zwecken, um z.B. Versandkartons mit Logos, Hinweisen oder Werbung zu versehen. Da man aber nicht immer gleich eine Tausenderauflage benötigt, hat sich der Shop typographus.de mit seinem Aufkleber-Kalkulator eine pfiffige Lösung einfallen lassen.
Lesen Sie im Interview mit Shopbetreiber Andreas Nies, wie es funktioniert.
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Beate Eckstein | 11.03.2008 |
Interviews
Produkte für den eigenen, kleinen Wellnesstempel zu Hause, wie Schwimmbecken, Whirlpools oder Saunen, lassen sich mittlerweile auch bequem online bestellen. Gerade bei solchen Artikeln ist es aber für viele Kunden wichtig, die Ware vorab in Augenschein nehmen zu können. Der Poolpowershop hat konsequenterweise von Anfang neben seinem Online-Shop auch auf eine Präsenz vor Ort gesetzt und bietet daher Kunden die Möglichkeit, auf einer Ausstellungsfläche von 600m² verschiedene Produkte “live und in Farbe” zu begutachten.
Lesen Sie mehr zu den Besonderheiten des Shops im Interview mit dem Inhaber Roland Petri
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Ulrich Hafenbradl | 4.03.2008 |
Studien
Eine aktuelle Studie belegt erneut: Bei Internet-Zahlungsverfahren tut sich wenig. Traditionelle Zahlungsverfahren dominieren nach wie vor im E-Commerce, Paypal befindet sich jedoch weiter auf dem Vormarsch. Die weiteren neuen Zahlungsarten folgen erst mit Abstand.
Wie schätzen Shopbetreiber die einzelnen Zahlungsmittel ein?
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Ulrich Hafenbradl | 24.01.2008 |
Studien
Online Einkaufen wird immer beliebter. 2007 haben 41 Prozent der Deutschen im Internet Waren oder Dienstleistungen bestellt. Zum Vergleich: 2006 lag die Quote bei 38 Prozent, ein Jahr zuvor bei 32 Prozent. Innerhalb der 27 EU-Staaten belegt Deutschland damit Rang 4.
Wie sieht es in anderen europäischen Ländern aus?
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Ulrich Hafenbradl | 8.01.2008 |
Studien
Der Kauf rezeptfreier Medikamente im Internet hat in den letzten zwei Jahren – wenn auch auf geringem Niveau – stetig zugenommen. Immerhin 14% der Internet-Nutzer kauften online Medikamente. Und eine Nutzergruppe setzt sich deutlich dabei ab.
Was hat die Forschungsgruppe Wahlen herausgefunden?
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Ulrich Hafenbradl | 9.11.2007 |
Marketing, Sicherheit, Studien
Wie wichtig Seriosität und Vertrauenswürdigkeit auch in Bezug auf Datenschutz sind, zeigt eine neue Umfrage unter 10.369 Personen zwischen 14 und 64 Jahren, die das Institut für Demoskopie Allensbach gerade durchgeführt hat: Etwa jeder Dritte hat auf Grund von Datenschutz-Bedenken schon einmal eine Bestellung abgebrochen.
Was sind die Gründe für Verbraucher-Bedenken zum Datenschutz?
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Ulrich Hafenbradl | 19.10.2007 |
Interviews
Was offline gilt, kann online nicht falsch sein. Echte Kundenorientierung ist auch für Internet-Shopbetreiber ein zentraler Erfolgsfaktor. Wer die Stimme des Kunden hört und deuten kann, wird im Idealfall daraus einen Wettbewerbsvorteil ableiten können. Gerade im Internet, wo der nächste Shop nur einen Klick entfernt ist, kann dieser Vorsprung entscheidend sein.
Lesen Sie hierzu unser Shopbetreiber-Interview mit Stefan Maurer von kofferprofi.de, der von seinen Erfahrungen zu berichten weiß.
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Dr. Carsten Föhlisch | 26.09.2007 |
Abmahnungen, In eigener Sache, Neue Urteile 
Eigentlich wollte der Bundesgerichtshof (AZ: VIII ZR 25/07) laut eigener Pressemitteilung heute ein Grundsatzurteil darüber sprechen, ob die Musterbelehrung des Bundesjustizministeriums den gesetzlichen Anforderungen genügt. Im Streitfall orientierte sich die Bertelsmann-Tochterfirma inmediaOne bei ihren Haustürgeschäften an diesem Text, ebenso wie tausende Online-Händler, die die Entscheidung mit Spannung erwarteten. Nachdem der BGH jedoch in der mündlichen Verhandlung angedeutet hatte, dass diese Formulierung aus dem Muster den Verbraucher benachteiligt, zog die immediaOne überraschend ihre Revision zurück, um kein nachteiliges Grundsatzurteil zu riskieren.
Damit haben Online-Händler nun nach wie vor keine Rechtssicherheit bei Verwendung des Musters.
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Ulrich Hafenbradl | 3.01.2007 |
Abmahnungen, In eigener Sache, Studien
Direkt zum Jahresanfang ist ein zweiter Beschluss des KG Berlin bekannt geworden, der nicht nur die Monatsfrist bei eBay bestätigt, sondern auch die rechtmäßige Verwendung des amtlichen Widerrufsmusters wieder einmal in Frage stellt. Dies könnte zu einer neuen Abmahnwelle führen, die nicht nur eBay-Powerseller, sondern auch “normale” Online-Shops betrifft. Das Thema bleibt also leider aktuell.
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Dr. Carsten Föhlisch | 6.12.2006 |
Abmahnungen, Gesetze Derzeit herrscht erhebliche Unsicherheit, wie über das Widerrufsrecht im Internethandel korrekt zu belehren ist. Selbst das Bundesjustizministerium scheint nicht in der Lage zu sein, die deutschen Gesetze richtig umzusetzen. Das Ministerium hat 2002 ein Muster für die Widerrufsbelehrung eingeführt, das auch bei Internetgeschäften gilt. Schon frühzeitig haben Rechtswissenschaftler derart viele Fehler in dem Muster gefunden, dass es für rechtwidrig und unwirksam erklärt wurde, was nun auch durch ein Urteil des LG Halle bestätigt wurde.
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Dr. Carsten Föhlisch | 8.11.2006 |
Abmahnungen
Von Carsten Föhlisch. Man mag darüber streiten, ob die Methoden von Media-Markt „bösartig“ sind. Herr Meck von der FAZ fand es jedenfalls ein „besonders perfides Vorgehen“, als ich ihm von dem Händler erzählte, dessen Internet-Angebot gleich Samstag Morgen abgemahnt wurde, nachdem am Abend zuvor ein PC-Spiel auf den Index gesetzt wurde. Oder von den zahlreichen Abmahnungen, wenn sich eine UVP ändert, der Großhändler aber noch das veraltete Datenblatt bereit hält – manchmal sogar der gleiche Großhändler, bei dem auch Media-Markt Waren bezieht. Und dass Preisspaltungen bei Versandkosten in Shop und Preissuchmaschine ausgerechnet in den Stunden aufgespürt werden, in denen diese Daten aktualisiert werden, ist schon ein merkwürdiger Zufall.
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