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Olaf Groß

Ausländer bestimmen den Distanzhandel in Österreich

Olaf Groß | 9.07.2012 | Marketing

Gemeinsam mit dem EHI Retail Institute hat der Trendletter iBusiness 100 Online-Shops in Österreich nach Umsatzgröße gelistet. Interessant ist ein Blick auf die Top 20. Hier dominieren ausländische Unternehmen das Feld, allen voran Versender aus Deutschland. Die heimischen Shops geraten dagegen ins Hintertreffen.

Hier die Top20 Shops aus Österreich.

Das Rankingposter „Shoppingportale und Onlineshops Österreich 2012“ ist ab sofort bei ibusiness erhältlich. Dazu wurden Österreichs führende Online-Shops nach ihren Umsätzen für das Geschäftsjahr 2010 befragt. Das Ranking wurde um Offline-Umsätze sowie um Umsätze, die außerhalb Deutschlands erwirtschaftet wurden, bereinigt.

Augenfällig ist, dass nur ein originär österreichisches Unternehmen unter den 20 umsatzstärksten Händlern vertreten ist. Da der Universal Versand – 1957 von Photo Porst aus Deutschland als Niederlassung gegründet – nicht nach Deutschland liefert, kann er als rein österreichischer Shop angesehen werden, auch wenn er mittlerweile zur Otto Group gehört.

Der E-Commerce-Markt umfasst in Österreich 1,6 Millarden Euro. So generierten in 2010 die zehn größten Anbieter in Österreich mit 32,2 Prozent nahezu ein Drittel des Umsatzes der 250 untersuchten Shops. Allein der größte Onlineshop Amazon.at erwirtschaftete 204,4 Millionen Euro. Die UNITO Versand & Dienstleistungen GmbH gehört zur Otto Group und ist nach Unternehmensangaben die größte Versandhandelsgruppe im Alpenraum (Österreich, Schweiz, Südtirol). Sie ist mit ihren drei Onlineshops – universal.at, ottoversand.at, quelle.at – in den Top 10 positioniert und konnte einen Umsatz von 153,6 Millionen Euro verbuchen.

Hier die Top 10 aus Österreich:

  1. amazon.at, Universalist, 204,4 Mio. Euro
  2. Universal Versand, Universalist, 80 Mio. Euro
  3. ottoversand.at, Universalist, 55,0 Mio. Euro
  4. Neckermann Versand Österreich, Universalist, 37,4 Mio. Euro
  5. eduscho.at (Tchibo), Universalist, 33,8 Mio. Euro
  6. Conrad Electronic, Elektronik. 33,5 Mio. Euro
  7. Weltbild Verlag, Medien, 29,3 Mio. Euro
  8. bonprix srl, Mode, 18,6 Mio. Euro
  9. quelle.at, Unterhaltungselektronik, 18,6 Mio. Euro
  10. amazon.com, Universalist, 18,3 Mio. Euro

Bei amazon wurde nach Umsätzen getrennt, die direkt auf der Landesseite amazon.at erwirtschaftet worden sind, und Umsätzen, die durch Bestellungen aus Österreich auf amazon.com erzielt wurden.

Eine Reaktion zu “Ausländer bestimmen den Distanzhandel in Österreich”

  1. Rene

    Interessant. Das deckt sich mit Eurostat. Demgemäß ist Österreich (unter den größeren Ländern) seit jeher „Europameister“ in Sachen Cross-border-Käufer. Es folgt Skandinavien. Wobei das Geld hier vor allem gen UK fließt. (Vgl. http://bit.ly/Nbjrh5 & http://bit.ly/PAhhfz )

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