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Beiträge zum Thema "Widerrufsbelehrung"

Sie finden hier jede Menge Praxis-Tipps, Muster, Checklisten und Urteile zu Abmahnung, AGB, eBay, Widerruf und Wettbewerbsrecht von den Trusted Shops Experten.

Martin Rätze

OLG Hamm: “Frühestens” in der Widerrufsbelehrung unter Umständen zulässig

Martin Rätze | 10.12.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

MusterwiderrufsbelehrungIn der alten Musterwiderrufsbelehrung wurde die Belehrung über den Fristbeginn mit dem kleinen Wort “frühestens” eingeleitet. Dies sahen zahlreiche Gerichte als wettbewerbswidrig an und am Ende wurde das Muster in diesem Punkt geändert. Das OLG Hamm schloss sich nun aber dem OLG Köln an und entschied, dass die Formulierung unter Umständen nicht irreführend sei, der BGH hat zwischenzeitlich aber schon das Gegenteil entschieden.

Lesen Sie hier mehr zu diesem Urteil.

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Dr. Carsten Föhlisch

DIHK: “Rückgaberecht verursacht immense wirtschaftliche Schäden”

Dr. Carsten Föhlisch | 9.12.2009 | Gesetze

gebrauchte_wareDass es zahlreiche Verbraucher gibt, die das Widerrufsrecht im Online-Handel dazu missbrauchen, sich für eine Urlaubsreise eine Kamera zu bestellen und danach zurückschicken oder einen Smoking für ein Dinner, ist Shopbetreibern hinreichend bekannt. Die EuGH-Rechtssprechung zur deutschen Wertersatzregelung hat diesem Missbrauch noch zusätzlich Tür und Tor geöffnet. Jetzt hat sich auch der DIHK der Sache angenommen und kämpft für strengere Regeln beim Widerrufsrecht.

Lesen Sie hier mehr zu den Forderungen.

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Dr. Carsten Föhlisch

BGH: Wichtiges Grundsatzurteil zu drei Klauseln in der Rückgabebelehrung

Dr. Carsten Föhlisch | 9.12.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

hürdeDie Frage, wie korrekt über das Widerrufs- bzw. Rückgaberecht im Onlinehandel zu belehren ist, sorgt seit Jahren für kontroverse Diskussionen, Abmahnungen und eine Vielzahl gerichtlicher Entscheidungen. Heute fällte der Bundesgerichtshof ein wichtiges Grundsatzurteil über die Zulässigkeit häufig verwendeter Formulierungen zu Fristbeginn, Ausnahmen und Wertersatz beim Rückgaberecht. Immerhin waren nicht alle Klauseln unzulässig.

Lesen Sie mehr über die Grundsatzentscheidung des BGH zur richtigen Belehrung.

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Martin Rätze

OLG Hamburg macht Ausnahme beim “fliegenden Gerichtsstand”

Martin Rätze | 17.11.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

Fliegender GerichtsstandDer fliegende Gerichtsstand spielt bei Abmahnungen eine große Rolle. Danach kann ein Antrag auf einstweilige Verfügung bei Wettbewerbsverstößen im Internet in der Regel vor jedem Landgericht in Deutschland gestellt werden. Das OLG Hamburg machte jedoch eine Ausnahme von der Regel: Die bloße Möglichkeit der Abrufbarkeit führt nicht zwingend zu einer Zuständigkeit der Gerichte in Hamburg.

Lesen Sie mehr über die Einschränkung des fliegenden Gerichtsstandes

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Martin Rätze

Worauf Sie auf Ihrer Bestellseite hinweisen sollten

Martin Rätze | 8.11.2009 | Abmahnungen

korrekturViele Händler werden abgemahnt, da sie auf ihrer Bestellseite nicht alle Informationspflichten erfüllen. Aber welche Infos verlangt das Gesetz eigentlich vor Abgabe der Bestellung durch den Verbraucher? Außerdem muss dem Verbraucher klar werden, wann er den “Final-Klick” tätigt und damit die Bestellung an Sie abschickt.

Hier erfahren Sie, wie Ihre Bestellseite aufgebaut sein sollte.

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Martin Rätze

Die Widerrufsbelehrung muss in Textform mitgeteilt werden

Martin Rätze | 6.11.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

gerichtEine Voraussetzung, dass die Widerrufsfrist zu laufen beginnt ist, dass der Verbraucher eine Widerrufsbelehrung in Textform erhält. Versäumt der Händler, dem Verbraucher die Belehrung in Textform mitzuteilen, hat dies zum einem zur Folge, dass die Frist nicht beginnt, der Verbraucher also ein unendliches Widerrufsrecht hat und zum anderen ist dieses Versäumnis wettbewerbswidrig, wie das LG Bochum entschied.

Lesen Sie hier den Beschluss aus Bochum.

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Dr. Carsten Föhlisch

Sind Bitten nach Retourenschein, frankierter Rücksendung und Originalverpackung zulässig?

Dr. Carsten Föhlisch | 5.11.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

mausViele Händler wollen die Verbraucher dazu anhalten, für Rücksendungen den beigelegten Retourenschein zu nutzen, Waren nicht unfrei zurückzusenden und am besten in der Originalverpackung. Bei solchen Klauseln kommt es auf jedes Wort an, schnell sind diese unzulässig und damit wettbewerbswidrig. Zahlreiche Urteile beschäftigten sich bereits mit dieser Frage. Das LG Bochum hat nun sehr händlerfreundlich in dieser Frage entschieden.

Lesen Sie hier mehr dazu, welche Formulierungen als zulässig eingestuft wurden.

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Dr. Carsten Föhlisch

LG Hannover: Komplettreifen sind nicht vom Widerrufsrecht ausgenommen

Dr. Carsten Föhlisch | 30.10.2009 | Neue Urteile

ReifenhandelGrundsätzlich besteht bei Verträgen, die im Onlinehandel geschlossen werden, ein Widerrufsrecht. Das Gesetz sieht aber auch Ausnahmen vor, z.B. wenn der Vertrag die Lieferung von Waren zum Gegenstand hat, die nach Kundenspezifikation gefertigt worden sind. Aber wann ist dies genau der Fall? Der BGH fällte hierzu bereits 2003 eine Grundsatzentscheidung. Nun hatte ein Landgericht über Komplettreifen zu entscheiden, bei denen der Kunde Felge und Reifen selbst zusammenstellt.

Lesen Sie mehr über das Urteil des LG Hannover zu Ausnahmen vom Widerrufsrecht.

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Dr. Carsten Föhlisch

OLG Düsseldorf: Was ist eine “ordnungsgemäße” Information über das Widerrufsrecht?

Dr. Carsten Föhlisch | 22.10.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

mausefalleDie Widerrufsbelehrung ist immer wieder Grund für Abmahnungen. Die daraufhin abgegebenen Unterlassungserklärungen enthalten oft Formulierungsfallen, die den Abgemahnten in Zukunft noch teuer zu stehen kommen können, weil Vertragsstrafen von 5.000 € und mehr pro Verstoß (!) verwirkt werden. Das OLG Düsseldorf urteilte in einem aktuellen Verfahren, wann gegen die Verpflichtung, “nicht ordnungsgemäß über das Bestehen eines Widerrufs-/Rückgaberechtes zu informieren” verstoßen wird.

Lesen Sie mehr dazu, warum die Vertragsstrafenfalle hier nicht zuschnappte.

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Martin Rätze

Neue Abmahngefahr: KG Berlin ändert Rechtsprechung zu Bagatellfehlern in der Widerrufsbelehrung

Martin Rätze | 15.10.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

hurdeIm November 2007 entschied das KG Berlin, dass der fehlende Hinweis zur Gefahrtragung bei Ausübung des Widerrufsrechtes nicht abmahnbar sei, sondern einen Bagatellverstoß darstelle. Ähnlich hatte auch das OLG Hamburg entschieden. Mit einen aktuellen Beschluss ändert das Kammergericht aber explizit seine Rechtssprechung in dieser Frage.

Lesen Sie mehr über neue Abmahnfallen im Widerrufsrecht.

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Olaf Groß

shopbetreiber-blog.de startet PDF-Magazin

Olaf Groß | 7.10.2009 | Lesetipps, Shopbetreiber-Magazin

shopbetreiber-magazinFür viele Online-Händler zählt shopbetreiber-blog.de zur täglichen Lektüre. Aus der Fülle der Artikel die wichtigsten Themen für seinen Onlineshop herauszufinden, ist nicht immer einfach. Das übernehmen wir künftig im Shopbetreiber-Magazin für Sie.

Was Sie in der ersten Ausgabe erwartet, lesen Sie hier.

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Martin Rätze

Bei verschiedenen Widerrufsbelehrungen im Shop kommt es auf die falsche an

Martin Rätze | 17.09.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

telefonBereits zahlreiche Gerichte haben entschieden, dass die Angabe einer Telefonnummer im Rahmen der Widerrufsbelehrung wettbewerbswidrig ist. Der Verbraucher könne nämlich auf die Idee kommen, dass er den Widerruf auch telefonisch erklären könne. Genau dies ist aber nicht möglich. Wer in seinem Shop gleich an mehreren Stellen über das Widerrufsrecht informiert, muss sicher stellen, dass in keiner Belehrung eine Telefonnummer genannt wird.

Lesen Sie hier mehr zu einem aktuellen Urteil des OLG Hamm.

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Dr. Carsten Föhlisch

EuGH-Urteil zum Wertersatz – Anpassung der Widerrufs-Belehrung erforderlich?

Dr. Carsten Föhlisch | 8.09.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

hurdeMit Urteil v. 3.9.2009 (C-489/07) traf der EuGH eine Entscheidung zu der Frage, ob ein Händler für die Nutzung der Ware während der Widerrufsfrist Wertersatz verlangen kann. Die Meinungen zu dem Urteil gehen auseinander. Während einerseits vertreten wird, der EuGH habe nur über einen bestimmten Fall des Nutzungswertersatzes entschieden und an der Belehrung sei nichts zu ändern, meinen andere, dass die Belehrung bezüglich der Hinweise auf den Wertersatz geändert werden müssen, weil die Entscheidung auf alle Formen des Wertersatzes für die Nutzung Auswirkungen habe.

Was ist nun konkret zu tun? Lesen Sie mehr zu der Frage, ob und wenn ja wie die Belehrung angepasst werden muss.

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Martin Rätze

OLG Frankfurt: Unendliche Widerrufsfrist gilt nicht bei jedem Belehrungsfehler

Martin Rätze | 8.09.2009 | Gesetze, Neue Urteile

justiziaDie Widerrufsfrist bei Onlineverträgen beträgt grundsätzlich zwei Wochen. Bei gewissen Fehlern in der Belehrung beginnt diese Frist jedoch nie zu laufen, sodass der Verbraucher seine Vertragserklärung auch noch Monate nach Vertragsschluss widerrufen kann. Das OLG Frankfurt schränkte diese Rechtsfolge aber stark ein.

Lesen Sie hier, unter welchen Umständen trotz fehlerhafter Belehrung die Frist zwei Wochen beträgt.

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LG Berlin hält Rückgaberecht auf eBay jetzt wieder für unzulässig

Gastautor | 7.09.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

ebayKürzlich war erfreulicherweise aus der Hauptstadt zu berichten, dass das Landgericht (Urteil vom 25.05.2009, Az. 52 0 405/08) und das Kammergericht Berlin die Einräumung eines Rückgaberecht statt eines Widerrufsrechts auch auf eBay für zulässig halten.

Lesen Sie mehr dazu in einem Gastbeitrag von RA Dr. Verweyen.

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Martin Rätze

OLG Hamm zu Informationspflichten im Mobile-Commerce

Martin Rätze | 4.09.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

iphone, Quelle: apple.deDas mobile Internet wird immer beliebter. Blackberry, iPhone und Smartphone sei Dank, dass die Internetgemeinschaft jetzt überall und zu jeder Zeit online gehen kann. Dank dieser modernen Endgeräte wurde auch ein neuer Absatzkanal für Online-Händler eröffnet: Mobile Shopping liegt im Trend und die Beliebtheit dieser Möglichkeit steigt unter den Usern. Aber welche rechtlichen Anforderungen sind an einen Mobile-Online-Shop zu stellen?

Lesen Sie hier mehr zu einem aktuellen Urteil des OLG Hamm.

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Dr. Carsten Föhlisch

EuGH: Deutsche Regelung zum Wertersatz im Onlinehandel unzulässig

Dr. Carsten Föhlisch | 3.09.2009 | Neue Urteile

friteuseHeute traf der EuGH seine mit Spannung erwartete Entscheidung zu der Frage, ob ein Händler für die Benutzung der Ware Wertersatz verlangen kann. Demnach verstößt die deutsche Regelung, wonach ein Verbraucher allein für die bloße Möglichkeit der Nutzung während der Widerrufsfrist zahlen muss, gegen die europäische Fernabsatzrichtlinie. Nur in Ausnahmefällen dürfe Wertersatz verlangt werden, nämlich wenn der Verbraucher die Ware gegen “Treu und Glauben” nutzt. Doch wann dies der Fall ist, bleibt völlig unklar.

Lesen Sie mehr über die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zum Wertersatz.

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Martin Rätze

Neue Auflage des Praxishandbuches für Shopbetreiber

Martin Rätze | 2.09.2009 | Lesetipps

praxishandbuch2009Das bekannte Trusted Shops Praxishandbuch (eBook) wurde wieder einmal umfassend überarbeitet und erweitert. Seit der letzten Auflage war eine Vielzahl neuer relevanter Gerichtsentscheidungen zu berücksichtigen. Das Handbuch ermöglicht auch juristischen Laien die rechtssichere Gestaltung des Kaufprozesses im Online-Shop. Alles einfach und verständlich erklärt.

Hier geht’s weiter zur Bestellmöglichkeit.

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Martin Rätze

OLG Rostock bestätigt “fliegenden” Gerichtsstand im Internet

Martin Rätze | 1.09.2009 | Abmahnungen, Neue Urteile

justitia-iBei Klagen wegen Wettbewerbsverstößen im Internet gilt der sog. “fliegende Gerichtsstand”. Dieser ist in letzter Zeit in die Kritik gekommen. Das Ausnutzen der freien Gerichtswahl wird teilweise sogar als Indiz für eine rechtsmissbräuchliche Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen angesehen. Ein angerufenes Gericht kann sich aber nicht einfach als unzuständig erklären.

Lesen Sie hier mehr über ein aktuelles Urteil des OLG Rostock.

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Ulrich Hafenbradl

Workshop-Reihe: Magento für den deutschen Markt anpassen

Ulrich Hafenbradl | 1.09.2009 | Shopsoftware / SEO

magento-market-ready-germanyEin Problem, mit dem Magento seit seiner Einführung zu kämpfen hatte, war die Tatsache, dass es out-of-the-box nicht für den deutschen Markt geeignet war. Es mussten beispielsweise Steuersätze angepasst und die Anzeige des Mehrwertsteuersatzes unterhalb des Preises integriert werden. Auch der Bestellprozess war teilweise manuell anzupassen.

DAs T3N-Magazin zeigt in einer Workshop-Reihe, wie man eine Magento-Installation für den deutschen Markt konfiguriert.

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