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Olaf Groß

Angriff auf Online-Handel – Haustür-Zustellung droht das Aus!

Olaf Groß | 2.04.2014 | Marketing

Online-Handel ist böse, weil er den stationäre Einzelhandel in seiner Existenz bedroht und die Paketdienste die Innenstädte mit ihren Fahrzeugen blockieren. Aus diesem Grund hat die Landesregierung in Düsseldorf und Kieler Grünen Maßnahmenpakete entwickelt, um den Internet-Handel unattraktiver zu machen.

Was wie ein April-Schwerz klingt, ist leider die bittere Realität. Geht es nach dem Willen der Landesregierungen von NRW und der Grünen in Schleswig-Holstein, soll die Zustellung von Online-Bestellungen an die Haustür künftig erschwert werden, indem Paketdienste aus den Innenstädten verbannt würden. In der Diskussion sind lokale Logistikcenter, in denen online bestellte Waren vorsortiert werden und der Kunde seine Waren selber abholen muss.

„Im Internet bestellte Schuhe kommen eben nicht durchs Netz nach Hause, sondern über unser reales Straßennetz“, sagt Michael Groschek (SPD), Verkehrsminister in Nordrhein-Westfalen. Seine Partei ist der Auffassung, dass es für den Onlinehandel zu billig sei, Pakete direkt zuzustellen, und denkt darüber nach, die „volkswirtschaftlichen Transportkosten auf die Verursacher umzulegen“, zitieren die Kieler Nachrichten.

Die beiden Branchenverbände Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK) und der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) haben sich in einer Presseerklärung bereits gegen diese Pläne ausgesprochen.

„Eine schnelle und sichere Lieferung bis an die Haustür gehört für die meisten Haushalte heute zur Normalität. Der Versuch der Politik, Verbrauchergewohnheiten zu ändern, indem sie auf die bequeme häusliche Zustellung verzichten sollen, ist nicht mehr zeitgemäß“, betont Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bvh, und verweist auf das rapide Wachstum des Online-Handels.

56 Reaktionen zu “Angriff auf Online-Handel – Haustür-Zustellung droht das Aus!”

  1. Schmitz

    Is doch ganz einfach. Politiker machen mal das Versuchskaninschen. Alle Paketdienste und Post werden denen in Zukunft nicht mehr nach Hause oder ins Büro gebracht sondern die sollen die mal „höchst persönlich, keine Angestellten Diener“ an einer Sammelstelle abholen gehen.
    Dann ist so ein völlig verblödeter Gedanke schnell vom Tisch.

    So ein Schwachsinn kann nur Politikern einfallen. Sollen mal lieber überlegen WARUM bestellen Leute Schuhe online statt im Laden um die Ecke?

  2. Frank

    Frauenquote und co. … Regelungen die vor keinem Gericht Stand halten. Die können gerne planen und mit der Planung Millionen an Steuergelder (mal wieder) verschwenden aber eine gesetzliche Regelung wird da nicht draus.

    Stichwort: Selbstbestimmung

  3. Thomas

    Wenn ich auf dem Weg zu so einem „lokalen Logistikcenter“ dann in einem Laden die Sachen finden würde, die ich so im Internet bestelle, würde das helfen. Aber meistens sieht man ja doch nur „Ladenfläche zu vermieten“ Schilder in den Schaufenstern der Innenstädte. 🙂

  4. Markus

    Die Politik will etwas aufhalten, dass nicht aufzuhalten ist.

    Wer mit solch einem Schwachsinn die Innenstädte retten will, hat nicht verstanden wo die Probleme wirklich zu suchen sind.

    Wenn es wirklich kein Aprilscherz ist, dann ist es der traurige Beweis wie vergangenheitsorientiert viele Politiker sind.

  5. Karl Kraus

    Mit dem Rauchverbot in NRW fing der Irrsinn an………..

  6. schwarzmann

    Frage mich wie die waren ins lokale geschäft kommen? Sicherlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln…. ja und die kunden fahren alle ganz Umweltfreundlich mit dem Rad in die Stadt……

  7. Abacus

    Die Logistikzentren würden ja am Stadtrand entstehen zum einen weil Paketdienste ja nicht mehr in die Innenstadt dürfen zum anderen weil der Platz da einfach billiger ist und man obendrein mit großen LKW anliefern kann.

    Da stellen sich doch gleich mal ein paar Fragen:

    1) Wenn ich an den Stadtrand fahre um meine Einkäufe zu holen, warum soll ich dann zusätzlich in die Innenstadt zum Einkaufen? Das würde doch eher dazu führen noch mehr online zu kaufen damit sich der Weg auch lohnt.

    2) Was ist mit Menschen die sich kein Auto leisten können/wollen? Dürfen die dann nichts mehr bestellen und werden gezwungen unter Umständen teurer in der Innenstadt einkaufen?

    3) Sollen Büros in der Innenstadt auch nicht mehr beliefert werden? Das würde doch nur dazu führen das noch mehr Arbeitsplätze aus der Innenstadt in die Randgebiete verlegt werden.

  8. Klaus

    Hoffentlich bekomme ich bald Alsheimer, damit ich diesen ganzen Schwachsinn, den verschiedene Politiker verzapfen, vergessen kann. Dann brauche ich mir auch keinen Kopf mehr zu machen wo und wie ich Einkaufe.

  9. Koziol

    Ach, das ist wieder ein Geschwafel, das würde gesetzlich nicht möglich sein.

  10. Olaf

    Gut, dass bald wieder Wahlen sind. Dann kann man die Parteien, die einen derartigen Blödsinn planen, wieder abstrafen. Wie realitätsfern kann man denn noch sein? Ich bin fassungslos…

  11. Angelika

    „Servicewüste Deutschland“ würde ihrem Namen dann mal wieder alle Ehre machen. In welchem Steinzeitalter leben wir eigentlich? Wo bleibt König Kunde?

  12. Frank2

    Sind schon Sommerferien? Wer hat der Hinterbank erlaubt sich zu melden? Oder gab es einen Neuling bei der Presse der noch nicht wusste, das C Politiker in der Öffentlichkeit nicht zu Wort kommen sollten weil nur heißer Dampf rauskommt? Sich darüber aufzuregen bringt nichts, denn viele kleine Geschäfte werden auch durch Paketdienste beliefert und die müssten dann ihre Waren auch irgendwo abholen.

  13. Heiko

    Lieber shopbetreiber-blog,

    bittte nicht auf Bildzeitungs-Niveau herabsinken. Solche Meldungen enthalten keinerlei Informationswert und sind höchstens für den Stammtisch oder Facebook zu gebrauchen.

    mfg,
    hk

  14. AM

    M. Groschek wieder jemand der bestimmt noch 100 Jobs machen kann von denen er auch nichts versteht!

  15. Marco Randon

    Och herje, gibt es keine gravierenden Probleme in Deutschland.
    Man muß sich wirklich oft die Frage stellen, was in den Köpfen der Parlamentarier vorgeht!

  16. Timo

    Das senkt natürlich extrem den Verkehr. Denn plötzlich ist für 100 Pakete (und mehr) nicht mehr ein Paketfahrzeug auf der Straße, sondern viele Privatfahrzeuge, die ihre Pakete abholen.

  17. gisela

    Haben die Politiker nichts anderes zu tun, als Ihre Steuerzahler, zu erziehen.

  18. Jochen

    So langsam zweifelt man am Weitblick dieser Politiker.
    Würden die selben Menschen, die online gekauft haben, alle mit dem eigenen Auto in die Stadt fahren um ihre Ware zu kaufen, wäre die Umweltbelastung sicherlich höher.
    Es wäre viel interessanter, die enorme Flut der Rücksendungen einzudämmen.
    Wer damit wirbt, dass Hin- und Rücksendungen kostenfrei sind, produziert automatisch eine zusätzliche Umweltbelastung denn der Kunde bestellt unüberlegter und zahlreicher.
    Würde man solche Unternehmen, gemessen an ihrer Rücksendequote zur Kasse bitten, würden sich die Rücksendungen auf das notwendigste reduzieren.

  19. A.W.

    Abgesehen von den Menschen, die sich kein Auto leisten können, wie schaut es denn mit denen aus, die auf Grund ihrer eingeschränkter Mobilität auf Haustürlieferungen angewiesen sind?

  20. Frank S.

    Mag sein, dass der Vorschlag nicht besonders klug ist. Aus ökologischen Gesichtspunkten finde ich solche Überlegungen im Ansatz gar nicht mal so schlecht. Es muss doch nicht sein, dass der Dieseltransporter jede Dose Hundefutter bringt, nur weil man zu bequem ist das beim Einkauf gleich mit zu erledigen.

  21. Karl Gunkel

    hirnrissig. in einem UPS-Wagen sind nehmen wir mal an für 100 Destinationen Päckchen drin. Der fährt eine optimierte Route – bei Abholcentern müssten 100 Leute an das Center fahren. Schon die Abwägung des Spritverbrauchs mit allen Umweltwirkungen dürfte die Diskussion beendigen. Parkplätze, Gedrängel, Wartezeiten und Abholzeiten während der Arbeitszeit

    Ausserdem sehe ich UPS/DHL auch in den Fussgängerzonen vor den Einzelhandelsgeschäften Päckchen ausladen. sollen die auch raus auf die grüne Wiese ins Logistikcenter fahren müssen?

    Kann das sein, dass sie den Artikel einen Tag zu spät veröffentlicht haben?

  22. Franz B.

    Wie krank sind die heute eigentlich einige Politiker. Wenn man solchen Gedanken (Forderungen) folgt dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass einige der Damen und Herren Volksvertreter in der Psychiatrie dringend behandelt werden müssen. Oder sind wir es die eine Behandlung brauchen ? weil wir diese Politikgrössen gewählt haben ? Es ist unglaublich was in Deutschland für ein politischer Müll produziert wird.

  23. Paper

    Will die Politik nur die kleinen Händler zur Kasse bitten? Denn die Großen: OTTO und Co. sagen doch gleich wir setzen dann tausende von Arbeiter/in auf die Strasse und dann geht es wie mit den Stromkosten, die Zeche zahlt der Kleine und abgesehen davon ist es ein Schritt ins Mittelalter

  24. Onliner2000

    Ein Klassiker von den Grünen! Anstatt dass ein (oder von mir aus fünf) Zustellfahrzeuge die Sendungen in einer Tour liefern soll jeder einzelne zum Logistik-Center fahren? Hut ab vor so viel Intelligenz! Hört sich sehr umweltschonend an.
    Sollen Sie doch mal an die Mietpreise für die Innenstadtläden gehen und diese senken. Wenn dann die Preise in den dortigen Läden nicht runter gehen sind die Läden selbst Schuld.
    Aber nein, immer dem bösen Online-Handel eine nach der anderen in die Fresse. Hängen ja keine Arbeitsplätze dran…

  25. Albert

    aua.
    Etwas weitergedacht: Dass jeder online Käufer mit dem PKW zum Logistikzentrum fährt, um seine Ware abzuholen ist ja ziemlich aufwendig, verstopft die Straßen und ist nicht gerade umweltfreundlich. Da entsteht sicher ein Markt für Dienstleister, die man beauftragen kann, die Ware vom Logistikzentrum abzuholen. Der Dienstleister büdelt dann die Sendungen und stellt sie straßenweise zu. Ach ja, gibt es ja schon, die heißen DHL, DPD, GLS Hermes und UPS.

  26. Stefan Grimm

    Zum Glück leben wir ja in einer Demokratie,
    wenn der mehrheitliche Wille des Volkes eine andere Meinung hat, dann werden sowohl die Grünen in Schleswig Holstein, als auch die Landesregierung in NRW, bei den nächsten Wahl die Quittung für diese Vorschläge bekommen.

    Grundsätzlich sollten aber öffentliche Überlegungen gestattet sein, bei entsprechender Resonanz sollten diese allerdings auch wieder verworfen werden.

    Ob eine Zustellung durch den Lieferdienst in der Öko-Bilanz schlechter ist, als die individuelle Anfahrt der Innenstadt, darüber streiten sich die Geister.

    Vielleicht sollte die Politik lieber versuchen, die strengen Regularien für die Ansiedlung und die Sortimentsgestaltung in den Innenstädten zu überdenken und Innenstädte über Parkraum und den öffentlichen Nahverkehr, wieder interessanter zu machen.

    Die selektive Behinderung eines einzelnen Handelsweges sehe ich rechtlich zumindest kritisch.

    Die Paketzusteller könnten natürlich über den Einsatz von besonders ökologischen Zustellfahrzeugen solchen Vorstößen den Wind aus den Segeln nehmen.

  27. Anomar

    Wahrscheinlich kommt dann bald die Innenstadt-Einkaufs-Quote..

    …Nur derjenige, der so und so viel % seiner Einkäufe (die Umsatzhöhe die es zu erreichen gilt, wird natürlich ebenfalls von unseren realitätsnahen Politikern bestimmt!) bereits nachweislich in der Innenstadt getätigt hat (die Kontrolle dessen schafft sicher unzählige Arbeitsplätze!!), darf dann Online bestellen….

    SCHWACHSINN!!!!!

  28. Volker Golzheim

    Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!

  29. Kilian Schröer (Skatepirates)

    Das zeigt ja mal wieder in welch seltsamer Welt diese Politiker leben. In einer Gesellschaft in der möglichst beide Elternteile 40h oder mehr die Woche arbeiten sollen, sich neben bei noch um den Nachwuchs kümmern müssen wird nun auch noch verlangt dass diese vor 18Uhr im Einzelhandel einkaufen sollen!? DieEntwicklung hin zum onlinehandel ist doch von der Politik mit einer total bescheuerten Familien- und Arbeitsmarktpolitik initialisiert ungewünschte worden. An SPD und Grüne: Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die fresse halten!

    Beste Grüße
    Kilian Schröer
    (Mitglied bei den Grünen von 2004 bis Anfang 2014)

  30. Markus Henneken

    Liebe Leser, als Westfale schäme ich mich für unsere Landesregierung. Ich würd gern sagen „kommt nicht wieder vor“, aber bis ich wieder ein Kreuz machen kann, dauert es noch ein Weilchen.

    Der Vorstoß dieser „Politiker-Gruppen“ ist keiner Diskussion wert, höchstens noch einer Anteilnahme und der wachsenden Gewissheit, das ein Paralleluniversum existieren muß…

  31. Peter Stegmann

    Ich verstehe die Logik nicht. Wo sind die Vorteile, wenn 50 Autos mit einem Paket unterwegs sind, statt ein Auto mit 50 Paketen?

  32. Thilo

    Schon lange habe ich nicht mehr so einen Politiker-Schwachsinn gelesen.
    Den bisherigen Kommentaren kann ich nur voll zustimmen. Diese Leute machen sich überhaupt keine Gedanken, welch weitreichende Auswirkungen das hat. Also: vor dem Öffnen des Mundes Gehirn einschalten (sofern vorhanden).

  33. Gabriele

    HILFE, warum gehen gerade die in die Politik, die das LEBEN nicht mehr verstehen?!!

  34. llamaz

    Jau, es ist ja auch viel umweltfreundlicher wenn statt eines Zustellfahrzeugs mit 100 Paketen drin, 100 Autos mit je einem Paket drin durch die Gegend fahren….

  35. Oliver

    Das wäre dann eine zusätzliche Infrastruktursteuer.

    Man fragt sich aber, ob nicht das eigene private Nachhausebringen von Paketen aus einem Abholzentrum, nicht das selbe ist, wie ein privater Paketdienst? Und die Zulieferung von Waren in die Einzehandelsgeschäfte sind ja auch „private“ Warensendungen…

    Gleichheit vor dem Gesetz sieht anders aus.

  36. Thomas Beckert

    Wenn unsere sogenannten „Volksvertreter“ dermaßen an Volkes Wille vorbei argumentieren, sollten die einen Grundlehrgang in Demokratie verordnet bekommen. Denn Demokratie bedeutet ja wohl zum Wohle der Mehrheit der Bevölkerung. Wenn unser Kopflastiger Staat die Bevölkerung nicht so schamlos ausnehmen würde, könnten die Menschen auch im Laden um die Ecke einkaufen! Und wenn statt eines Paketdienstautos 100 Leute losfahren müssen, um ihre Pakete abzuholen – na Mahlzeit! Mit diesem irrsinnigen Gedankenwust hat die Politik nur einmal mehr bewiesen, daß sie jegliche Bodenhaftung und jeden gesunden Menschenverstand schon lang verloren hat! Wer kann dort mal ein paar gute Psychtherapeuten ansetzen?!

  37. Krutki

    M.E. ist das eine unangemessen reißerische Überschrift für die Idee und Aussage eines einzelnen Politikers.

  38. Albrecht Heimann

    Kein Wunder das Deutschland immer weniger gut ausgebildete Leute haben, die schon ausgewandert sind oder werden weil die nicht mehr verstehen was fuer einen Unsinn die Idioten in der Politik verzapfen.
    Die sogenannte Politikerriege kann sich einige Scheiben abschneiden von den Laendern die von Denen (politiker) als unterentwickelt bezeichnet werden. Wenn die so weitermachen wird Deutschland bald zu diesen Unterentwickelten Laendern gehoeren. Ganz oben auf der Idiotenlisten stehen die heuchlerischen SPD und Gruenen. Den Online Handel wird keiner aufhalten nicht die Einzelhandel Lobby und nicht die Politik.

  39. Tice

    Ökologisch totaler Irrsinn. Erstaunlich dass grüne Politiker da mitmachen. Wenn statt einem Transporter zur Auslieferung nun 300 Wagen zur Logistikzentrale fahren – ist nicht nur das Verhekrsaufkommen größer, auch der Schaden für die Umwelt.

  40. Wolfgang Weinert

    Dieser Ansatz dokumentiert den nicht vorhandenen Sachverstand mancher Politiker. Wenn dieser Unsinn umgesetzt wird, wäre es nur konsequent, die Briefzusteller abzuschaffen. Die halten ja an jedem Haus. Und damit die Umweltbelastung durch die Individualabholer minimiert wird, sollte jeder Bürger seine Sendungen inkl. der Post nur noch einmal monatlich in Form von Fahrgemeinschaften abholen. Bei Express-Abholungen darf dann als politisches Entgegenkommen die Busspur benutzt werden.
    Früher wurde bei den Grünen zwischen Fundis und Realos unterschieden. Es ist offensichtlich an der Zeit, diese Dirfferenzierung parteiübergreifend einzuführen. Für Shops gehören Bewertungsportale zur Normalität, warum nicht auch mal ein Bewertungsportal für Politiker und deren Vorschläge? Vielleicht greift ja einmal jemand diese Idee auf.

  41. Klaus Scholl

    Das ist nicht nur ein guter Aprilscherz sondern auch die Idee zeigt mal wieder deutlich den Intelligenzquotient unserer Politiker:

    * Anstelle eines Paketzustellers fahren dann die Kunden alle einzeln zur der Sammelstelle? Ein echter Gewinn für die Umwelt!

    * Wir versenden teilweise Druckmedien mit einem Gewicht von 100, 500 und noch mehr Kg(!) und das soll dann also der Kunden in einer Sammelstelle abholen? Das wird sehr Interessant

    *Firmen senden dann also auch demnächst ihre Mitarbeiter zur Abholung einer online Sendung? Sehr Effiktiv!

    Mal wieder ein gutes Zeichen, wie selbst noch die letzten 5% verbleibendes Gehirn der Polikter für Schwachsinn genutzt werden.
    Mehr Kosten für alle, Rückschritt im Handel, Kostenerhöhung und Logistik für nichts…. Na da freuen wir uns doch alle drauf!

  42. Udo

    … meißeln manche deutsche Politiker Ihre Vorschläge eigentlich noch in Stein?

  43. Olaf Janne

    Wenn dass dann so aussieht wie beim Zoll und die Kunden dort Stundenlang mit Ihren Wartenummern sitzen und dann auch noch die Firmen die dringend auf Ware warten ebenfalls …. na dann viel Spaß !
    Ich denke dass sich das ganz schnell wieder legen wird und garnicht realisierbar sein wird.
    Das würde auch bedeuten, dass die Ware nicht mehr abgeholt wird und wieder ein Mitarbeiter die Pakete direkt dort einliefern muss. PRIMA … noch mehr Kosten an Personal !

  44. Renate Zander

    Tja, der erste April ist aber auch immer so schnell um.
    Da tippt man noch an der Kopie einer Zeitungsente, und schon ist der zweite April…

    Das kann doch nicht eine ernst gemeinte Idee sein… wenn ja, muss ich auswandern.

  45. Scubi

    Ich finde, wir schaffen das Internet wieder ab. Nichts als Ärger haben wir damit. Ständig wird man von Kunden genervt, dann klaut die IT-Mafia ständig Daten. Wir müssen viel Geld ausgeben um den Datendieben einen Schritt vorraus zu sein, was wir eh nie schaffen.
    Und dann werden wir auch noch ständig von politischen Schwachmaten gegängelt.
    Das leben war ohne Internet einfach ruhiger.

  46. chris

    warum bringen die Leser es nicht auf den Punkt. Wir werden von Idioten regiert !

  47. Maiko Lemm

    Ich finde den Gedanken gar nicht so falsch. Da darf nicht jeder nur seinen Vorteil sehen. Wir verkaufen auch sehr viel online und dennoch begrüße ich diesen Gedanken. Der stationäre Handel geht den Bach runter und Beratung vor Ort wird nur noch kostenlos missbraucht um dann online beim Garagenhändler zu bestellen. Der größte Blödsinn ist der angeblich kostenlose Versand. Bilden sich die Leute wirklich ein, dass es das gibt? Zum Beispiel eBay zwingt die Verkäufer fast dazu, den kostenlosen Versand an zu bieten – Ergebnis ist, dass nun die meisten Kunden alles einzeln bestellen. Was früher in einem Paket steckte, wird nun über 10 einzelne Pakete verteilt und schön umweltschädlich durch die Welt gekarrt. Der ganze Quatsch fällt uns eines Tages gewaltig auf die Füße. Geiz ist nicht immer geil – wer das nicht begreift, muss auch bereit sein, seinen Job an jemanden ab zu geben, der ihn für ein Taschengeld bereit ist zu tun……….

  48. Nobert

    Ebay müsste einfach mal Boykottiert werden die kriegen den Maul einfach nicht voll.

  49. andreas hahn

    Schwachsinn hoch drei. Auch die paketdienste zahlehlen steuern kfz, mineral umsatz etc . Schaffen arbeitsplaetze, wenn auch schlecht bezahlt. Nicht wenige arbeitslose verdienen mit shops ihr geld. Alles mal schoen zusammenrechnen bitte!

  50. Glenviddich

    Die denken doch auch nur von 12 bis Mittag. Wo ist die CO² Emision wohl höher? 1 Paketwagen der 100 Kunden beliefert oder 100 Autos die quer durch die City fahren müssen um Ihr Paket abzuholen? Idioten

  51. Manfred Krug

    Dieser Beitrag erhitzt wie erwartet die Gemüter. Während die meisten es als Schwachsinn deklarieren, gibt es auch Stimmen wie die von Maiko, der ich mich ebenfalls anschließe!

    Das Thema Online Versand ist sehr komplex und vielschichtig. Auch wir haben einen Versand, schicken Pakete in die Welt hinaus. Aber wir haben eben auch einen Laden . mit Beratung und allem Service, den man vorort geben kann.

    Mit dem Internet kamen bald auch schon die ersten Online-Shops und mit ihnen der zunächst schleichende und dann immer rapider zunehmender Verfall der Fachhandels-Kultur. Heute kann jeder, wenn er entsprechend Geld in die Hand nimmt, einen Online-Shop aufziehen und Preise anbieten, die kein Fachhändler mit Miete und Personal bieten kann. Und dabei muss man noch gar nicht mal Amazon & Co. in Betracht ziehen.

    Aber so ist das nun mit der Jetztzeit. Die Frage ist, wer eigentlich noch wirklich Fachgeschäfte braucht, wenn er/sie doch bequem vom Sofa aus versandkostenfrei bestellen kann und 1-2 Tage später sein Paket vom Nachbar abholen kann, weil er/sie selbst ja nun tagsüber nicht da ist. Ihn/sie interessiert es auch nicht, dass u.U. das Paket dreimal zugestellt werden musste.

    Ich bin klar dafür, dass es zumindest in Ballungsgebieten keine Hauszustellung mehr geben sollte. Wer einmal die Zusteller frägt, mit welchen Adressen sie die meisten Probleme haben und ihnen am meisten Zeit kostet, dan bekommt man unisono die Antwort: Privatkunden!

    Also: sogenannte Paketzentren, die man z.B. bequem mit Öffis erreichen kann, würde durchaus den CO2-Ausstoss und den Verkehrskollaps reduzieren. Dass ein Fahrer 100 Pakete dabei hat und in der genannten Situation nun im Gegenzug 100 Privatautos durch die Gegend fahren, halte ich nicht für realistisch. Denn spätestens dann, wenn dies Fakt ist, bei einem solchen Paketzentrum sein einzelnes Buch, das neue Parfüm oder das Päckchen Schrauben abholen zu müssen, werden es sich solche Besteller dreimal überlegen, so einen Unsinn online zu ordern.

    Und eines noch: ich habe schon öfter beobachtet, wie Paketfahrer Päckchen mit Schallplatten in die Nachbarschaft getragen haben. Also bestellt von Leuten, die nebenan einen Schallplattenladen haben!

  52. Kampf gegen LinksGrün

    Linksradikale und Ökofaschisten !!! Da wundert es mich nicht. Die sind doch total verstrahlt.

  53. Werner W

    Na Ja schon wieder mal die Grünen, immer gegen Infrastruktur, immer gegen die Bürger, wir leben nicht mehr im 18 Jahrhundert!

  54. schwarzmann

    hallo manfred krug,
    ich will mich mal Ihrer Argumentation anschliessen. Ich bin dafür das es in Ballungszentren keine Fachgeschäfte mehr geben sollte. Die Waren kommen mit dem LKW, die Kunden kommen mit dem PKW, selten zu Fuß oder mit dem Rad. Die Umweltbelastung ist im klassischen Distributionsvbereich sehr hoch! Die Kunden werden regelmässig verärgert da sie sich im Internet informieren und dann von „Regaleinräumern“ oder klassischen Verkäufern inkompetet und unfreunlich „beraten“ werden! Von Preisen will ich mal gar nicht reden! Besonders auf dem Land wo es fast keine Konkurrenz gibt sind die Preise mehr als unverschämt hoch! Ach ja, früher gab es übrigends auch Quelle und Co und Einkaufszentren. Immer scheinen die „Anderen“ schuld zu sein! Ein gut geführter Laden braucht keine gesetzliches Konkurrenzverbot durch Onlinehändler!

  55. www.brokkoli-gegen-krebs.de

    Das sind schöne Wahnwitzige Ideen, aber wie sollte sowas realisiert werden.
    Ob sowas den stationären Handel wieder stärken würde ist ebenso fraglich.

  56. Schrotthändler

    solange Energie Relativ Billig ist, wird sich so schnell nichts ändern.

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